Espirdo: Geschichte, Landschaft und Wege entdecken
Unterkünfte in Espirdo
Kultur und Geschichte
Die Iglesia de San Pedro Apóstol in Espirdo stammt aus dem 17. Jahrhundert. Espirdo ist seit 1086 unter dem Namen „Spiritu“ belegt, hieß 1247 „Spiritu de Ruviales“ und trägt seit dem 16. Jahrhundert seinen heutigen Namen.
Zu den historischen Zeugnissen zählen die Potros de Herrar. Es handelt sich um historische Vorrichtungen zum Beschlagen von Vieh. Espirdo beherbergt drei verschiedene Standorte: den Potro de Espirdo an der Straße nach Segovia, den Potro de Tizneros in der Calle la Fuentona und den restaurierten Potro de La Higuera in der Calle Baja.
Eine weitere historische Spur führt zur Ermita de la Virgen de Veladíez. Sie war früher die Kirche einer mittelalterlichen Siedlung und liegt 1,5 km außerhalb von Espirdo in Richtung Segovia auf einer kleinen Anhöhe. Wenige Meter von den Mauern der Ermita de la Virgen de Veladíez entfernt liegt eine westgotische Nekropole. In ihrem Schiff bewahrt die Ermita romanische Kragsteine und ein Portal an ihrer Südfassade.
Landschaft und Natur
Geografisch liegt Espirdo im Duero-Becken und in der Naturregion der miozänen Campiñas. Diese gelten als sanft gewellte Ebenen. Die Flüsse Riaza, Duratón, Cega, Pirón, Eresma und Moros durchziehen die Campiña und bilden breite Täler und Terrassen. Steineichen, Weiden, Eschen, Pappeln, Ulmen und Kiefern gehören zur beschriebenen Flora von Espirdo. Zur beschriebenen Fauna von Espirdo gehören Hasen, Rebhühner, Wachteln, Milane und Drosseln.
Bräuche und Wege
Am ersten Sonntag im Mai findet in Espirdo die Romería de Nuestra Señora de Veladíez statt. In der zweiten Septemberwoche finden die Patronatsfeiern zu Ehren von Nuestra Señora del Rosario in Espirdo statt. Zur Criazón de la Cacera de San Medel gehört die jedes Jahr stattfindende Reinigung der Bewässerungskanäle.
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Der Camino de San Frutos führt von der Plaza de Espirdo über Tizneros, Basardilla und Santo Domingo de Pirón weiter. Eine 77 km lange Route im Nordosten von Segovia beginnt in Segovia und endet an der Ermita de San Frutos. Die Angaben zu Ortsfolge, Länge und Zielpunkt geben Ihnen unterschiedliche Vergleichspunkte für die eigene Planung. Bauwerke und Ortsgeschichte stehen neben Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt, Terminen und Wegverläufen.
Zur weiteren Orientierung: Nava De La Asunción, Tizneros, Navas De Oro, Riaza, Cerezo De Abajo, Adrada De Pirón, Anaya, Aldea Real
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