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Olmedo de Camaces: Radroute, Töpferei und San Jorge

Unterkünfte in Olmedo De Camaces

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Olmedo de Camaces verbindet eine konkrete Radroute mit markanten Spuren seiner Ortsgeschichte. Die BTT-Route „Camino antiguo de Olmedo“ ist ein 11,74 Kilometer langer Rundkurs. Töpfertradition, Eisenbahn und San-Jorge-Brauch prägen unterschiedliche Facetten des Ortes und stehen jeweils für eigene historische Themen.

File:Olmedo de Camaces town hall.jpg File:Olmedo de Camaces town hall.jpg Foto: Vanbasten 23 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Zur Route gehört in Olmedo de Camaces eine Informations- und Raststation. Sie befindet sich in den alten Waschhäusern und verbindet damit das heutige Radangebot mit einem Bauwerk aus dem Ortsbild. Auch der Fluss gehört zu den belegten Freizeitbezügen des Gemeindegebiets: Dort ist Angeln grundsätzlich erlaubt. Radfahren und Angeln markieren damit zwei verschiedene Möglichkeiten, die Umgebung aktiv zu erleben.

Radfahren und Fluss

Die BTT-Rundroute „Camino antiguo de Olmedo“ bietet mit ihrer Länge von 11,74 Kilometern einen klar umrissenen Streckenverlauf. Die Informations- und Raststation in den alten Waschhäusern ergänzt die Route um einen festen Ort mit Bezug zur Geschichte des Dorfes. Im Fluss ist Angeln grundsätzlich erlaubt; dieser Hinweis gehört zu den besonderen Ortsdetails neben dem Radweg.

Eisenbahn und Töpferhandwerk

Die Eisenbahnlinie „La Fuente de San Esteban–La Fregeneda“ durchquert das Gemeindegebiet von Olmedo de Camaces. Sie wurde mit der Kategorie „Denkmal“ als Bien de Interés Cultural ausgewiesen. Der aufgegebene Bahnhof Olmedo y Cerralbo gehört zur ehemaligen Eisenbahnlinie des Duero. Damit treffen im Gemeindegebiet die überlieferte Bahnverbindung, ihr denkmalrechtlicher Status und ein nicht mehr genutzter Bahnhof aufeinander.

Auch die Töpfergeschichte besitzt einen genau datierten Endpunkt. Die Töpfertradition von Olmedo de Camaces bestand bis 1966; in diesem Jahr stellte der letzte Töpfer die Arbeit mit Ton ein. Ihre regionalen Verbindungen reichen in das 19. Jahrhundert zurück, als Töpfer aus dem salmantinischen Töpferzentrum Tamames de la Sierra nach Olmedo de Camaces kamen.

In der traditionellen Töpferei wurden zwei Tonarten verwendet: ein fester beziehungsweise roter Ton und ein weicher beziehungsweise gelber Ton. Die zeitliche Entwicklung des Handwerks, die Herkunft der Töpfer und die unterschiedlichen Materialien gehören damit zu den überlieferten Merkmalen der örtlichen Keramik.

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San Jorge, Ortsbild und Kirche

Der heilige Georg ist der Schutzpatron von Olmedo de Camaces. Zu einem historischen Brauch am San-Jorge-Fest gehörte, dass die Einwohner von Olmedo die Bewohner von Fuenteliante und Bañobárez zu ihrem Fest einluden, um gemeinsam Gazpacho zu essen. Bei diesem historischen Brauch wurden kunstvoll geschnitzte Holzlöffel verwendet, die von Hirten und Ziegenhirten gefertigt worden waren.

Zum charakteristischen Ortsbild gehören die „Portalitos“ vor den Haustüren. In der Kirche von Olmedo de Camaces stammt der Hauptaltar aus dem 18. Jahrhundert. So stehen im Ort kleine Elemente der Alltagsarchitektur neben einem deutlich älteren Beispiel sakraler Ausstattung.

Weitere Ortsseiten: Salamanca, Yecla De Yeltes, El Pino De Tormes, Cristóbal, La Alberca, Herguijuela de la Sierra, Cabrerizos und Alba De Tormes.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Salamanca.