Navasfrías entdecken: Wege, Bergbau und Kultur
Unterkünfte in Navasfrías
Von Navasfrías führt die Route zum Pico Jálama zu einem nahe gelegenen Gipfel außerhalb des Ortes; seine Hänge verteilen sich auf die Gemeindegebiete von El Payo, Acebo und San Martín de Trevejo. Damit beginnt die Ortsentdeckung in einer Landschaft, in der Wanderwege, Flussufer, historische Bergwerke und regionale Kultur eng aufeinandertreffen.
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Foto: Jose nunes barrios via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Wege
Die Route Sierra Minas ist 24 Kilometer lang und beim Wandern als schwierig, beim Radfahren dagegen als mittelschwer eingestuft. Sie führt durch einen ausgedehnten Bestand der See-Kiefer (Pinus pinaster) zu ehemaligen Bergwerken mit eingestürzten Stollen, Tagebaugruben, Abraumhalden sowie Granit- und Schieferaufschlüssen.
La Frontera misst 14 Kilometer und gilt sowohl beim Wandern als auch beim Radfahren als mittelschwer. Ihr Verlauf nutzt Wege zwischen Navasfrías und Portugal, die früher traditionell zum Schmuggel dienten, und führt zur Quelle des Águeda. Die beiden Streckenlängen und die getrennten Einstufungen nach Aktivität bieten eine direkte Vergleichsebene für die Tagesplanung.
Der Abschnitt Fábrica de la Luz verbindet Becken, Wasserfälle und stille Wasserstellen zwischen Granitblöcken mit den Ruinen eines ehemaligen Elektrizitätswerks.
Landschaft
Im Bereich Casa de Cuco stehen geschützte Eichen, die mehr als 500 Jahre alt sind. Durch das Gemeindegebiet von Navasfrías fließt der Río Águeda, dessen Ufer von Eschen und Erlen begleitet werden.
Im Gebiet Peñas Resbaladeras befinden sich drei in den Fels gehauene Gräber aus dem frühen Mittelalter. Am Aufstieg zum Pico Jálama liegt außerdem La Nevera, ein erhaltenes achteckiges Schnee-Lagerbecken mit Wänden aus behauenen Granitquadern.
Die Zufahrt zum Pico Jálama von Navasfrías führt über die Straße, die am Puente del Bardal in Richtung El Payo abzweigt. So lassen sich die Angaben zu Bergroute, historischem Bauwerk und Zufahrt in einer eigenen Orts- und Landschaftsbetrachtung einordnen.
Bergbau
Mina Salmantina ist ein Besucher-Rundweg durch ehemalige Bergwerke für Wolframit, Kassiterit und Gold. Die ehemaligen Minas de Navasfrías liegen etwa 5 Kilometer vom Zentrum von Navasfrías entfernt und wurden von 1903 bis 1975 zur Gewinnung von Kassiterit, Wolfram und Eisenkies abgebaut.
Eine geführte Besichtigung der Minas de Navasfrías umfasst die Galerien El Pozo Hondo, La Sentada Morales, El Pozo de las Vacas und La Segunda. Die unterschiedlichen Bezeichnungen der Galerien gehören dabei ebenso zum Besichtigungsumfang wie die frühere Nutzung der Minen.
Kultur
Das Erholungsgebiet El Bardal umfasst Sportplätze, Schwimmbecken, ein Restaurant, ein Naturinterpretationszentrum und eine multifunktionale Stierkampfarena. Das Naturinterpretationszentrum von Navasfrías behandelt die lokale Mykologie, Mineralogie, Botanik und Tierwelt.
Die Semana Cultural Manuel Ramos Andrade ehrt Manuel Ramos Andrade, einen Einwohner des Ortes, Mäzen und Förderer des Museums Casa Lis. Das Ethnografische Museum zeigt mehr als 600 Objekte zur traditionellen Lebensweise in Navasfrías, darunter Gegenstände zu Handwerken, landwirtschaftlichen Tätigkeiten, Möbel und Gefäße.
Weitere Orte
Weitere Ortsseiten: La Bastida, Tamames, Las Casas Del Conde, San Esteban De La Sierra, San Pedro De Rozados, Sequeros, Pinedas, Tenebrón.
Auf der Strecke von Casillas de Flores nach Navasfrías öffnen sich einige der alten Schmugglerpfade; entlang des Weges führen Eichen, Kiefern, Zistrosen, Heidekräuter und Wildblumen nach Navasfrías.
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