Villaobispo de Otero: Flussbadestelle, Mühlen und Traditionen
Unterkünfte in Villaobispo de Otero
In Villaobispo de Otero ist die Playa fluvial de Sopeña de Carneros als Naturraum ausgewiesen. Die Flussbadestelle liegt mitten im Ort und setzt die Badetradition der Gegend fort.
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Natur
Die Playa fluvial de Sopeña de Carneros liegt an einem breiten, von Wiesen bedeckten Staubereich des Tuerto nahe der Einmündung des Bachs Argañoso. Pappeln und Weiden spenden dort Schatten. Presarrey ist ein von heimischen Eschen geprägter, einladender Ort direkt unterhalb des abgewitterten Kastros und war früher ein beliebter Badeplatz.
Das antike Kastro oberhalb von Presarrey gilt als Aussichtspunkt über die Flüsse Argañoso, Porcos und Tuerto. Die Verbindung aus Flusslandschaft, bewaldeten Ufern und historischen Höhenpunkten gibt der Umgebung unterschiedliche Schwerpunkte.
Geschichte
Die Eisenbrücke über den Tuerto bei Sopeña de Carneros wurde am 3. November 1919 eingeweiht. Am Ortsausgang von Sopeña de Carneros in Richtung La Carrera befinden sich die Überreste des Badehauses La Forti, das bis 1934 in Betrieb war.
Carneros bewahrt in der näheren Umgebung die Überreste eines historischen Kastros. An seiner Ostseite fällt eine markante natürliche Mauer zur Eisenbahnlinie ab. Ein von ummauerten Obstgärten gesäumter Weg führt in Carneros zur Fuente del Pueblo. In der näheren Umgebung von Villaobispo de Otero liegen außerdem die Überreste der Batanes de la Encorralada in dicht bewachsenem Gelände; an einer erhaltenen Öffnung ist die Jahreszahl 1803 zu sehen.
Kultur
Die Kapelle von Otero de Escarpizo, volkstümlich Kapelle der Pernía genannt, beherbergt ein manieristisches Retabel aus dem 16. Jahrhundert, Gemälde und zwei Grabplatten. Der Torreón de Pernía war ein im 16. Jahrhundert errichtetes Wappenpalais, das von Antonio Álvarez Escarpizo gegründet wurde; nach seiner Restaurierung dient er als Kultur- und Ethnografiezentrum von La Cepeda.
Die Kirche San Esteban in Brimeda besitzt eine sehr große Glocke und einen kassettengeschmückten Portikus. Zwischen der Moldera Real und der weiter unten gelegenen Eisenbahn-Passarelle stehen acht Getreidemühlen, teils mit angebautem Wohnteil. Die Moldera Real ist weiterhin in Betrieb: Durch das Drehen eines Rads wird sie geöffnet, um Mühlen zu bewegen, die einer besonderen Ordnung unterliegen.
In der Kapelle Santo Tirso in Carneros finden zweimal jährlich Gottesdienste statt. Zu den Traditionen von Villaobispo de Otero gehört es, an Weihnachten mit aus Stroh gefertigten Fackeln, den sogenannten „paizos“ oder „mechizos“, nach den Heiligen Drei Königen zu suchen; die Richtung wechselt jedes Jahr. In Villaobispo und La Carrera besteht eine aktive Cofradía de Las Ánimas mit einem kunstvoll gestalteten Abzeichen.
In La Carrera de Otero gab es zwei Pendones, von denen einer größer war; beide stammen aus dem Jahr 1600. Der geborgene Pendón von La Carrera de Otero hat eine 6,50 Meter lange Stange, die von einem Handwerker aus der Gegend gefertigt wurde, sowie ein fünffach gestreiftes Tuch, das in Zamora mit goldener Posamenterie bestickt wurde. Das Fest der Cofradía del Santísimo wird am dritten Sonntag im Juni gefeiert.
Wege
Die Rundroute „Por el corazón de La Cepeda“ kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden und beginnt und endet in Otero de Escarpizo. Sie ist etwa 20 Kilometer lang und führt durch die Gemeinden Villaobispo de Otero, Magaz de Cepeda und Villamejil. Die ungefähre Länge und die zwei Fortbewegungsarten bieten unterschiedliche Vergleichswerte für die persönliche Planung.
Weitere Orte: San Justo de la Vega, Vegacerneja, Astorga, San Emiliano, Valdelaloba, Trabadelo, San Cristóbal De Valdueza, El Valle
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