Valdepiélago zwischen Curueño und historischen Wegen
Unterkünfte in Valdepiélago
Valdepiélago beginnt mit einer konkreten Spur seiner Geschichte: Im Ortszentrum steht über dem Curueño eine mittelalterliche Brücke. Zugleich ist Valdepiélago eng mit dem Fluss Curueño verbunden. So treffen im Ort eine historische Querung und eine prägende Flusslandschaft unmittelbar aufeinander.
Kultur
In der Altstadt von Valdepiélago gibt es alte Herrenhäuser, Adelswappen und kunstvoll gearbeitete Bögen. Bei Nocedo überspannt ein römischer Ponton den Bach Valdeoville und diente der Calzada de la Vegarada. Die historischen Bauwerke unterscheiden sich dabei deutlich in ihrer Form und in ihrer Verbindung zu Wegen und Gewässern. Während die Altstadt architektonische Einzelheiten wie Wappen und Bögen zeigt, verweist der Ponton auf eine konkrete historische Verkehrsverbindung.
Auch die steinerne Ermita de San Froilán gehört zu den markanten Bauwerken der Umgebung. Sie liegt neben Valdorria auf mehr als 1.300 Metern Höhe zwischen felsigen Klippen. Damit stehen im Umfeld von Valdepiélago unterschiedliche historische Schauplätze nebeneinander: Ortsarchitektur, ein römischer Übergang und eine hoch gelegene steinerne Kapelle.
Geschichte
Die römische Straße von Puente Villarente nach Vegarada wird ab Valdepiélago deutlich sichtbar und bildet heute eine unterbrochene Route. Die Calzada de la Vegarada gilt als die wichtigste historische Straße des Gebiets. Ihr Verlauf verbindet die sichtbare römische Straßenstruktur mit dem Ponton bei Nocedo, der der Calzada einst diente. Dadurch treten Straße und Übergang als zusammengehörige, aber eigenständige Spuren der Vergangenheit hervor.
Natur
Im Gebiet von Valdepiélago wurden mehr als 20 Orchideenarten gezählt. Der Zugang zu dem Wasserfall ist von der Straße aus hergerichtet. Die Pflanzenvielfalt und der Wasserfall stehen für zwei verschiedene Naturmotive innerhalb des Gebiets: einmal die dokumentierte Artenvielfalt, einmal einen konkreten Landschaftspunkt am Wasser.
Unterwegs
Der Spazierweg ist mit vier erklärenden Tafeln ausgeschildert, die Wandernde anleiten und Hinweise zur landschaftlichen und historischen Einordnung geben. Er führt durch die Täler von Valdorria und Valdecésar, das heute Vacesal heißt; dort zog sich San Froilán im 9. Jahrhundert als Eremit zurück. Weg, Täler und die heutige Benennung von Valdecésar verbinden dadurch Landschaft und überlieferte Geschichte in einem gemeinsamen Verlauf.
In derselben Umgebung befindet sich das Klettergebiet mit Wänden von bis zu 50 Metern Höhe. Spazierweg und Klettergebiet stehen damit für unterschiedliche Formen der Bewegung, während die historischen Orte entlang des Weges einen weiteren Schwerpunkt bilden. Kultur, Natur und aktive Ortsentdeckung sind in Valdepiélago jeweils durch konkrete Plätze, Bauwerke und Landschaftsmerkmale vertreten.
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Zum weiteren Ortsangebot gehört auch Ranedo De Curueño.
Weitere Ortsziele: Candín, Carracedelo, Meroy, Balouta, Valderrey, Ocero, Destriana
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