Santa María de Ordás: Torre de Ordás, Natur und Geschichte
Unterkünfte in Santa María De Ordás
Santa María de Ordás liegt am Lauf des Río Luna. Ein markanter Anhaltspunkt der Ortsgeschichte ist die Torre de Ordás: Das teilweise erhaltene, zylindrische Bauwerk der Militärarchitektur ist mehr als 20 Meter hoch; bauliche Hinweise lassen auf fünf Stockwerke schließen.
File:Iglesia de la Inmaculada Concepción, Santa María de Ordás 01.jpg
Foto: Rodelar via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Die historischen Stationen und unterschiedlichen Naturerlebnisse lassen sich je nach verfügbarer Zeit unterschiedlich gewichten.
Kultur
Die Torre de Ordás gehörte zu einem Komplex von Verteidigungsfestungen an den Ufern der Flüsse Omaña, Luna und Órbigo. Dieser Komplex diente zunächst dem Schutz vor den Muslimen und später der Sicherung der Gebiete der Quiñones, der Herren von Luna. Im 14. Jahrhundert errichtete don Pedro Suárez de Quiñones die Torre über den Überresten einer früheren Festung unbekannter Herkunft; sie beherrschte den Zusammenfluss von Luna und Omaña.
In Adrados de Ordás befindet sich der Castro Astur, eine archäologische Stätte aus vorrömischer Zeit. Die Kirche in Santa María de Ordás wurde 1952 aus Stein errichtet und besitzt im Inneren Bögen; ihr Glockenturm stammt aus dem Jahr 1918. In Callejo de Ordás wurde eine alte Mühle im Winter genutzt: Mit der Wasserkraft des Bachs mahlte man Roggen oder Weizen zu Mehl.
Weitere Orte:Cistierna, Puente De Domingo Flórez, Huergas de Gordón, San Martín de la Tercia, Aralla de Luna, Vegacervera, Pereda De Ancares, Gusendos De Los Oteros
Landschaft und Natur
Die Route La Tierra de Ordás beginnt in Santa María de Ordás und verläuft auf einem alten Weg in Richtung Formigones und Villapodambre. Sie führt durch eine Fläche mit Steineichen; zwischen Formigones und Callejo de Ordás verläuft sie durch eine Dehesa mit alten Ackerflächen zwischen Eichen.
Am Embalse de Selga de Ordás finden ansässige Wasservögel Lebensraum; im Winter wird der Stausee außerdem von verschiedenen Zugvogelarten aufgesucht. Vom Weg am Ufer des Stausees aus sind die Vögel leicht zu beobachten. Die Route zur Vogelbeobachtung kann vom Parkplatz aus über einen kurzen Weg nach Norden und über einen Uferweg nach Süden führen.
Die beiden Routen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: La Tierra de Ordás steht für Wegabschnitte durch Eichenlandschaft, die andere Führung für Vogelbeobachtung am Stausee. Unterschiedliche Landschaftsthemen und Richtungen helfen Ihnen, die geplante Zeit draußen nach dem eigenen Rhythmus zu ordnen.
Anreise
Von León nach Santa María de Ordás führt eine Anfahrtsroute über die Straße C-623 nach Villablino, die Abzweigung in Camposagrado bei Rioseco de Tapia und anschließend weiter nach Santa María de Ordás. Eine zweite Strecke beginnt an der Autobahn A-66 mit der Ausfahrt bei La Magdalena, folgt der Provinzstraße LE-420 nach Süden, führt über Rioseco de Tapia und anschließend weiter nach Santa María de Ordás.
Für Ihre Anfahrtsplanung lassen sich León und die A-66 als getrennte Ausgangspunkte betrachten.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: León.