Quintanar de la Sierra entdecken: Cuyacabras, Cueva Andrés und Wallfahrt
Unterkünfte in Quintanar De La Sierra
In Quintanar de la Sierra wird Geschichte an konkreten Orten greifbar. Die Nekropole von Cuyacabras umfasst 166 Gräber und 16 in den Fels gehauene Nischen. Zur archäologischen Stätte von Cuyacabras gehören außerdem ein Zeremonialbezirk mit heidnischer Tradition, eine Siedlung und eine Nekropole. Von Quintanar de la Sierra aus ist die Nekropole über Forstwege erreichbar; Sie folgen dabei der Beschilderung.
File:Iglesia de San Cristóbal - Quintanar de la Sierra.jpg
Foto: Triedros via Wikimedia Commons, CC0
Für die Einordnung von Cuyacabras ist die Unterscheidung zwischen Nekropole und archäologischer Stätte hilfreich: Gräber und Nischen gehören zur Nekropole, während Zeremonialbezirk und Siedlung weitere Bestandteile der Stätte bilden. So werden die verschiedenen historischen Elemente des Ortes nicht zu einem einzigen Befund zusammengezogen.
Archäologie und Geschichte
In Quintanar de la Sierra steht die Pfarrkirche San Cristóbal, die 1630 auf den Überresten eines alten westgotischen Tempels errichtet wurde. Quintanar de la Sierra war ein bedeutendes Zentrum der Real Cabaña de Carreteros.
Mit der Pfarrkirche und der Geschichte der Real Cabaña de Carreteros treten neben Cuyacabras weitere Zeugnisse hinzu, die unterschiedliche Zeit- und Nutzungsebenen des Ortes sichtbar machen. Die archäologische Stätte verweist auf ältere Spuren, während Kirche und Ortsgeschichte die Entwicklung von Quintanar de la Sierra in späteren Zusammenhängen zeigen.
Wald und religiöse Orte
Cueva Andrés ist eine mozarabische Einsiedelei aus dem 10. Jahrhundert. Sie liegt auf einer Waldlichtung. An dem vermutlich als Oratorium oder Altar dienenden Bereich weist Cueva Andrés einen im Relief gehauenen Hufeisenbogen auf; im Inneren der Bogenöffnung befindet sich ein eingemeißeltes Kreuz.
Bei Cueva Andrés ergänzen sich Lage und Gestaltung: Die Waldlichtung beschreibt den Standort, der Hufeisenbogen den bearbeiteten Bereich; das Kreuz befindet sich innerhalb der Bogenöffnung. In den Kieferngebieten in unmittelbarer Nähe von Quintanar de la Sierra befindet sich Fuente Sanza, der Ursprung des Flusses Arlanza.
Tradition im Jahreslauf
Eine zeitlich festgelegte Tradition ist die Wallfahrt zu Nuestra Señora de Revenga, die am letzten Maiwochenende stattfindet. Sie beginnt mittags mit einem rituellen Gruß der Kreuze und Banner der teilnehmenden Orte. Die Wallfahrt findet auf Gemeindeland statt, das Canicosa de la Sierra, Quintanar de la Sierra und Regumiel de la Sierra gemeinsam gehört. Bei der Vorbereitung und Organisation der Veranstaltungen wechseln sich die drei Orte ab.
Die Themen in Quintanar de la Sierra setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Cuyacabras steht für Nekropole, Siedlung und Zeremonialbezirk, Cueva Andrés für eine mozarabische Einsiedelei in einer Waldlichtung, und die Wallfahrt für einen festgelegten Termin im Jahreslauf. Diese Merkmale lassen sich bei der persönlichen Tagesplanung getrennt berücksichtigen.
Bei einer Ferienwohnung in Quintanar de la Sierra stehen auf der jeweiligen Angebotsseite Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen als eigene Angaben.
Weitere Reiseziele zur eigenen Recherche sind: Valle De Zamanzas, Miranda De Ebro, Las Quintanillas, Nava De Ordunte, Villanueva de Argaño, Isar, Lodoso und Barrio De Muñó.
Baukultur
In Quintanar de la Sierra sind traditionelle Häuser der Pinariego-Bauweise mit originellen Portalen und konischen Schornsteinen zu sehen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Burgos.