Pardilla entdecken: Pfarrkirche, Geschichte und historische Wege
Unterkünfte in Pardilla
Pardilla liegt am südlichen Rand der Provinz Burgos in ockerfarbenen Landschaften, die sich im Becken des Riaza in Richtung des rauen Somosierra-Passes stufenförmig erheben. Auf einer Anhöhe steht die Pfarrkirche, die der Enthauptung Johannes des Täufers gewidmet ist.
Kultur und Geschichte
Die Kirche besitzt einen zweigeschossigen gotisierenden Glockengiebel sowie eine rechteckige Apsis. Im Inneren trennen große klassizistische Arkaden die drei Schiffe; die Gipsgewölbe sind glatt und in Encamonado-Technik ausgeführt. Zur Ausstattung gehören ein romanisches Taufbecken mit großen Wülsten und ein barocker salomonischer Hauptaltar mit Johannes dem Täufer sowie Darstellungen von Petrus und Paulus.
Die Pfarrkirche bewahrt einen Bauteil aus dem 13. Jahrhundert; der übrige Bau stammt aus dem 16. und 17. Jahrhundert. In Pardilla gibt es mindestens sechs Siedlungen aus der Bronzezeit. Die Geschichte des Ortes begann wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts; die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1130, als der Ort noch Pardilla hieß. Pardilla gehörte zur Gemeinschaft Montejo de la Vega de la Serrezuela und wurde 1655 zur Villa erhoben. Am 2. Juli wird in Pardilla das Fest zu Ehren der heiligen Isabel gefeiert.
Wein
Bodegas Rojo ist ein Familienweingut in Pardilla (Burgos). Gegründet wurde es 2001 von José María Rojo Ortega und seiner Familie.
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Landschaft und Wege
Der Arroyo de Pardilla durchquert das Gemeindegebiet von Pardilla und ist ein Nebenfluss des Río Riaza. Der Weg verläuft auf der Cañada Real de Merinas, einer historischen Transhumanzroute, die von Viehhirten zwischen den Sommerweiden in der Sierra de la Demanda und den Wintergebieten in Extremadura genutzt wurde. Die kulturellen Stationen und der Weg setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte: Wer sich für Bauformen und Ortsgeschichte interessiert, liest Pardilla anders als jemand, der Landschaft, Höhenunterschied und historische Nutzung der Route in den Vordergrund stellt.
Der Weg steigt zum Cerro de la Mojonera auf 1.010 m an; von dort bietet er Ausblicke über den südlichsten Teil der Ribera del Duero und die zur Provinz Segovia gehörende Serrezuela de Pradales. Er beginnt in Pardilla und führt in südlicher Richtung über die ehemalige Nationalstraße Madrid–Irún, die heute verkehrsfrei ist.
Weitere Orte
Weitere Orte können Sie hier aufrufen: Cavia, Santa Gadea Del Cid, Medianas, Tardajos, Villanueva De Carazo, Villafría, Crespos, Remolino.
Geografische Einordnung
Die Autobahn A-1 durchquert das Gemeindegebiet von Pardilla; die Regionalstraße BU-202 verbindet Pardilla im Südwesten mit Fuentenebro. Pardilla wird von der Bibliobus-Linie 3 bedient, die Milagros und Fuentenebro anfährt.
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