Ferienwohnung in Mamolar: Pilgerwege und Kiefernwald
Unterkünfte in Mamolar
Durch Mamolar verläuft der Jakobsweg Ruta de la Lana. Der 18 Kilometer lange Abschnitt führt durch Huerta del Rey, Mamolar und Santo Domingo de Silos. Der Camino Jacobeo Castellano-Aragonés, auch Camino Soriano-Aragonés genannt, führt von San Leonardo de Yagüe über Hontoria del Pinar, La Gallega und Mamolar nach Santo Domingo de Silos. Mamolar liegt außerdem an der Gravelroute El Destierro und an der Route El Destierro für BTT/MTB. Die verschiedenen Strecken- und Aktivitätsangaben lassen sich bei der eigenen Planung nebeneinanderlegen.
Beim Vergleich einer Ferienwohnung in Mamolar können Sie auf den jeweiligen Angebotsseiten Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen nebeneinanderstellen. Die drei Angaben lassen sich mit Ihren eigenen Reisevorgaben abgleichen, bevor Sie sich näher mit einem Angebot befassen. Dabei beziehen sich die Reisedaten auf den gewünschten Zeitraum, die Zimmerkategorie auf die Aufteilung des Angebots und die Stornierungsbedingungen auf die jeweiligen Bedingungen. So bleiben die einzelnen Angaben klar voneinander unterscheidbar.
Natur und Landschaft
Der Río San Miguel durchquert Mamolar von Osten nach Westen und entspringt dort. Mamolar liegt im Schatten der Peña Agulla, deren Höhe mit 1.381 Metern angegeben wird. Zum Gemeindegebiet gehören fast 800 Hektar Kiefernwald, der überwiegend aus Waldkiefern und teilweise aus Harzkiefern besteht. Im Gemeindegebiet kommen Wacholder vor; das Gebiet Sabinares del Arlanza ist mit diesen Vorkommen verbunden.
Der Wald von Mamolar gilt als reich an Pilzen; dazu zählen Níscalos, Steinpilze, Mansarones, Babosillas und Capuchinos. Zum weiteren regionalen Umfeld gehören die felsigen Kalksteinabbrüche im Gebiet La Yecla y Sabinares del Arlanza. Sie bieten Lebensraum für Greifvögel, darunter etwa hundert Paare von Gänsegeiern. Ebenfalls im weiteren regionalen Umfeld liegt die tiefe, schmale, in Kalkstein eingeschnittene Schlucht La Yecla, die sich über Brücken und Hängebrücken zu Fuß erkunden lässt.
Kultur und Geschichte
Die Pfarrkirche von Mamolar ist Santa Centola geweiht und zählt zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes. Am Ortseingang von Mamolar steht die Ermita de Santiago. Bei der jährlichen Pingada del Mayo wird neben der Kirche Santa Centola ein Kiefernstamm von Hand aufgerichtet.
Der Name Mamolar wird mit der felsigen Gestalt des Gebiets und einem Berg in Form eines Mühlsteins verbunden; diese Deutung ist in einem Manuskript des Klosters Santo Domingo de Silos aus dem Jahr 1171 überliefert. Mamolar war in der comarca als „Dorf der Schreiner“ bekannt; die dortigen Handwerker waren auf die Herstellung von Treppen und Türen spezialisiert.
Die ersten Wiederbesiedler kamen vermutlich im Zuge der christlichen Rückeroberung im 10. Jahrhundert nach Mamolar. Im Dezember wird in Mamolar die Fiesta de la Matanza gefeiert.
Weitere Ziele: Quincoces De Yuso, Loma De Montija, Royuela De Río Franco, Miñón, San Adrián, Cilleruelo de Bezana, Baños de Valdearados, Aranda De Duero
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Burgos.