Peñalba de Ávila – Kirchen, Pilgerwege und Landschaft
Unterkünfte in Peñalba De Avila
Zwischen den letzten höheren Ausläufern der Sierra und den mit Getreide bestandenen Ebenen der Moraña liegt Peñalba de Ávila. Der Ort verbindet kirchliche Zeugnisse, historische Spuren und eine Landschaft, die bis an den Adaja und in das Gebiet der Moraña reicht.
Kultur und Geschichte
Die Iglesia de San Vicente Mártir in Peñalba de Ávila ist eine barocke Kirche. Sie besitzt einen Chor aus Bruchsteinmauerwerk und eine aus Granitquadern errichtete Glockenwand aus dem 16. Jahrhundert.
In der Ermita del Santísimo Cristo de Santa Teresa befindet sich ein Bildnis der heiligen Teresa, die vor einem gekreuzigten Christus kniet. Der Potro de herrar ist eine traditionelle Vorrichtung zum Beschlagen der Hufe von Rindern, die als Zug- und Arbeitstiere eingesetzt wurden.
Der weiß gekalkte Palomar de barro erinnert an den Vergleich der heiligen Teresa, die ihre Klöster als „palomarcitos“ bezeichnete.
Vom Torreón de Garoza sind nur zwei hohe Mauerecken aus Ziegeln erhalten; die Steine der übrigen eingestürzten Mauern liegen verstreut in der Umgebung. Der Torreón de Garoza stammt wahrscheinlich aus dem 13. Jahrhundert.
Für Peñalba de Ávila galten im Jahr 2020 der 22. Januar mit San Vicente Mártir und der 15. September mit dem Santísimo Cristo de Santa Teresa als Festtage.
Die historischen Zeugnisse reichen damit von einer barocken Kirche und einer Kapelle mit Bildnis über den Palomar de barro und den Potro de herrar bis zu den Resten des mittelalterlich eingeordneten Torreón de Garoza. Ihre unterschiedlichen Bauformen und Funktionen machen die Ortsgeschichte an mehreren konkreten Orten sichtbar.
Weitere Orte:Vega De Santa María, Navalguijo, Casavieja, Muñogalindo, Riofrío, Nava Del Barco, Umbrías und Pozanco.
Landschaft und Umgebung
Der Adaja verläuft in nördlicher Richtung an den Grenzen des Gemeindegebiets von Peñalba de Ávila. Navares ist eine aufgegebene Siedlung am Ufer des Adaja.
Die Überreste des Molino del Prior befinden sich in Navares und gehörten zum Kloster La Antigua in Ávila. Die frühere Dehesa von Navares wurde in einen Kiefernwald umgewandelt.
Mit dem Flusslauf, der aufgegebenen Siedlung, der früheren Dehesa und dem heutigen Kiefernwald treffen in Navares mehrere historische und landschaftliche Bezüge aufeinander. Die genannten Orte liegen dabei nicht alle in Peñalba selbst, sondern ergänzen den Blick auf das nähere Umfeld am Adaja.
Geografische Einordnung
Peñalba de Ávila liegt an der Straße Av-804, 17 km von Ávila entfernt. Das Gelände des Torreón de Garoza liegt an einer Kreuzung mit einem unbefestigten Wirtschaftsweg, der Peñalba mit Gotarrendura verbindet.
Wege und Pilgertraditionen
Die Ruta Teresiana de la Cuna al Sepulcro verläuft von Ávila aus durch Peñalba. Der Camino de Santiago en La Moraña kann mit dem Auto befahren oder zu Fuß begangen werden.
Die beiden genannten Wege stehen für unterschiedliche Formen der Fortbewegung und Orientierung: Die Ruta Teresiana verbindet Ávila und Peñalba in ihrem Verlauf, während der Camino de Santiago en La Moraña ausdrücklich sowohl mit dem Auto als auch zu Fuß begangen beziehungsweise befahren werden kann. So lassen sich die Wegangaben nach Route und Fortbewegungsart unterscheiden.
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