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Gavilanes – Natur, Wasser und Geschichte im Tiétar-Tal

Unterkünfte in Gavilanes

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Gavilanes liegt im Tiétar-Tal an der Südseite des östlichen Gredos-Massivs am Fuß des Cabezo. Bergschluchten, Hangterrassen, der Fluss Tiétar und die vielfältige Vegetation gelten als Naturerbe von Gavilanes.

Natur

Die Garganta de Las Torres entspringt am Puerto de Mijares auf 1.580 Metern Höhe. Am Labradero vereinigt sie sich mit der Garganta de Blasco Chico, die unter dem Namen Garganta de Los Chorrerones bekannt ist, und mündet in den Fluss Tiétar. Die Garganta de Las Torres gilt als forellenreich und weist tiefe Wasserbecken namens El Calderas, El Negrillo, Laoysa und El Tudón auf. Die Chorrera de Blasco Chico ist ein 30 Meter hoher Wasserfall, der aus mehreren Kilometern Entfernung sichtbar ist.

El Escurialejo ist in Gavilanes als natürliche Badestelle und Erholungsgebiet ausgewiesen. Jarillas ist ein Erholungsgebiet in 11,5 Kilometern Entfernung von Gavilanes auf 1.340 Metern Höhe, in dem man einen Tag im Freien verbringen kann.

Wandern und Erlebnisse

Der GR180 ist eine 200 Kilometer lange Fernwanderroute, die bis nach Gavilanes führt. Auf dem GR180 in Richtung Mijares folgt die Route der Schlucht unter dem Wald des Tals, überquert einen Bach und steigt anschließend über einen gewundenen Saumpfad an. Unterschiedliche Streckenlängen können bei der Reiseplanung helfen, Tagesetappen und längere Vorhaben gedanklich zu unterscheiden.

„Música Sobre las Aguas“ ist ein nachhaltiges, kulturelles und partizipatives Projekt in Gavilanes. Als nächtliches Konzert findet „Música sobre las aguas“ dort statt.

Geschichte und Baukultur

Gavilanes entstand als mittelalterliche Siedlung und erhielt 1792 den eigenen Titel einer Villa. Nach der Erhebung zur Villa blieb Gavilanes bis ins 19. Jahrhundert mit dem Haus Alburquerque verbunden.

Die traditionellen Häuser von Gavilanes haben in der Regel drei Ebenen. Für ihre unteren Geschosse verwenden sie grob bearbeiteten oder unbearbeiteten Granit; für die mittleren Geschosse und den Dachboden kommen Lehmziegel und Holz zum Einsatz.

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La Función war das traditionelle Fest zu Ehren der heiligen Ana in Gavilanes und wurde historisch nach der Ernte vom 1. bis 3. September mit drei Tagen voller Tänze, Umzügen, Stierläufen und Capeas gefeiert. Bis ungefähr vor einem halben Jahrhundert verfügte Gavilanes über fünf Getreidemühlen in seinem Gemeindegebiet.

Kulinarik

Das Restaurant El Gavilán pflegt eine Familienküche, die auf den traditionellen Rezepten der Großmutter beruht, sich zu einer kreativeren Küche und einem aufwendigeren Konditoreiangebot entwickelt hat und ihre Tradition bewahrt.

Bei einer Veranstaltung in Gavilanes wurde das traditionelle Gericht „guiso del choto“ zum gemeinsamen Essen vor Ort oder zum Mitnehmen angeboten.

Weitere Ziele: Piedrahita, Bohoyo, Santo Tomé De Zabarcos, El Fresno, Martiherrero, Blacha, Peguerinos und Narrillos de San Leonardo.

Der autorisierte Straßenmarkt in Gavilanes findet mittwochs an der Plaza Reino de León statt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Avila.

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