El Hornillo: Natur, Kirschblüte und Wege am Río Cantos
Unterkünfte in El Hornillo
El Hornillo liegt im Valle del Tiétar am Südhang der Sierra de Gredos. Kiefernwälder und terrassierte Anpflanzungen mit Kirsch-, Kastanien- und Walnussbäumen sowie weiteren Obstbäumen umgeben den Ort.
Natur
El Hornillo gehört zu den Gemeinden des Regionalparks Sierra de Gredos. Der Regionalpark umfasst Lagunen, Kare, Schluchten, Felsformationen und Moränenablagerungen, die durch eiszeitliche Erosion geformt wurden. In der Schlucht neben El Hornillo gibt es zahlreiche Tümpel mit kristallklarem Wasser.
Weitere Orte: La Angostura, Lancharejo, El Arenal, San Esteban Del Valle, Narrillos de San Leonardo, Santo Tomé De Zabarcos, Barajas, Fresnedilla
Kultur und Geschichte
Auf dem Hauptplatz von El Hornillo sind hölzerne Arkaden erhalten. Traditionelle Häuser in den näheren Vierteln verbinden Stein, Holz und Lehm und haben mit Blumen gefüllte Balkone. Einige traditionelle Häuser nutzten abgetrennte Bereiche im Erdgeschoss als Ställe für Pferde, Maultiere und Esel.
Von 1393 bis 1732 gehörte El Hornillo zum Gebiet von Arenas de San Pedro; 1732 erhielt der Ort den Titel einer Villa. Der Rollo de Jurisdicción El Hornillo steht für die vom König Fernando VI. im 18. Jahrhundert erlangte gerichtliche Autonomie. Das historische Zeichen wurde zum Puente Nuevo versetzt, dem Eingang von El Hornillo.
Die Fuentes y pilones in El Hornillo wurden Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet. Sie versorgten die Einwohner mit Wasser zum Kochen, Trinken und Waschen, bevor die Häuser über fließendes Wasser verfügten. San Marcos ist in El Hornillo mit einer örtlichen Tradition der Segnung der Felder verbunden.
Wege und Wasser
Die Route Prado de Mingo Fernando führt von El Hornillo zum Puerto del Peón und ermöglicht den Zugang zu den Gipfeln der Sierra de Gredos. Reguero Hornillo ist der Ausgangspunkt der Senda del Puerto del Peón PR-AV 18 bei Kilometer 6 der Straße von Hoyos del Espino zur Zufahrtsplattform des Circo de Gredos.
Die PR-AV 18 Senda del Puerto del Peón kann ganzjährig begangen werden; im Winter können Abschnitte wegen Schnee, Schneestürmen oder Nebel gefährlich sein. Die Plataforma Domingo Fernando ist von El Hornillo über die Forstpiste La Francisca erreichbar. An der Plataforma Domingo Fernando kann man das Fahrzeug abstellen und den Aufstieg zum Puerto del Peón beginnen.
Das Refugio de Domingo Fernando ist eine unbewachte Schutzhütte im gleichnamigen Gebiet von El Hornillo am Río Cantos, umgeben von Harzkiefern. Die Piscina Natural en el Río Cantos liegt am Río Cantos, dessen Wasser als kristallklar gilt. Die Senda de las Escarilluelas ist ein Weg mit geringem Schwierigkeitsgrad, der parallel zum Río Cantos verläuft und etwa 40 Minuten dauert.
Die Senda de las Escarilluelas beginnt an der Piscina Natural; der Badebereich ist nach einem kurzen Spaziergang durch die Straßen von El Hornillo erreichbar. Der Charco de la Tabla ist über die Senda de las Escarilluelas nach etwa 10 Minuten Gehzeit erreichbar und gilt als gut zum Baden zugänglich. Zur Senda gehört eine hölzerne Zickzackbrücke über den Fluss, die unter schattenspendenden Pappeln liegt. Die unterschiedlichen Weglängen helfen, die eigenen Etappen zu ordnen.
Regionale Besonderheiten
El Hornillo gehört zu den Gemeinden der Provinz Ávila, in denen sich die Kirschproduktion konzentriert. Die Blüte der Kirschbäume im Valle del Tiétar verbindet El Hornillo, El Arenal und Guisando durch Wege, auf denen man zwischen blühenden Kirschbäumen wandern kann. Das Hanami-Erlebnis in El Hornillo fällt im Valle del Tiétar in die Zeit um Anfang April, wenn dort nahe 50.000 Kirschbäume ungefähr zwei Wochen lang blühen.
Der Mirador Estelar de La Risquera in El Hornillo ist ein Ort für eine Nacht unter dem Sternenhimmel und liegt sehr nahe am Ort. Der Mirador verfügt über eine Sternkarte, ein auf einem Stein befestigtes Stativ zum Aufstellen eines Teleskops und Holzbänke.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Avila.