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Majaelrayo: Schwarzer Schiefer am Pico Ocejón

Unterkünfte in Majaelrayo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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File:19223 Majaelrayo, Guadalajara, Spain - panoramio.jpg File:19223 Majaelrayo, Guadalajara, Spain - panoramio.jpg Foto: Ignacio Pérez Anguio via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Majaelrayo liegt am Fuß des Pico Ocejón und verfügt über eine ausgeprägte pastorale Tradition. Der 2.048 Meter hohe Pico Ocejón ist das markanteste Naturgebiet im Gebiet von Majaelrayo.

Kultur und Geschichte

Majaelrayo gehört zur Ruta de la Arquitectura Negra. Ihre schlichten Gebäude bestehen aus schwarzem Schiefer und fügen sich in die natürliche Landschaft ein. Die traditionellen Häuser bewahren Elemente, die als „zaquanes“ und „sopraos“ bezeichnet werden. Die Pfarrkirche San Juan Bautista besitzt an ihrer Südseite zwei hölzerne Vorhallen sowie einen dreieckigen Glockengiebel aus Schiefermauerwerk, der mit weißen Steinquadern abgeschlossen ist. Die Fuente del Caño wurde 1792 unter der Herrschaft Karls IV. erbaut und später restauriert.

Außerhalb von Majaelrayo sind auf dem Alto de las Paraillas die Ruinen der der Jungfrau von der Unbefleckten Empfängnis gewidmeten Ermita de la Concepción sichtbar. Auf dem Weg zum Pico Ocejón liegen die Ruinen der Ermita de Santa Ana; Hinweise auf die Kapelle reichen bis etwa 1500 zurück. Ein Wanderweg führt entlang des Arroyo de la Matilla zu den Ruinen der alten Mühle Molino de Majaelrayo.

Die Fiesta del Santo Niño, auch Dulce Nombre de Jesús genannt, findet jedes Jahr am ersten Sonntag im September in Majaelrayo statt und wurde am 11. Februar 1986 als Fest von regionalem touristischem Interesse anerkannt. Die Feierlichkeiten umfassen Tänze von acht Tänzern in weißen Trachten mit roten und grünen Bändern; ihre hohen Hüte sind mit Blumen geschmückt. Die Tradition der Danzas de Espadas umfasst Tänzer mit Schwertern und Schilden, die rhythmische und symbolische Bewegungen sowie Drehungen und symbolische Spiele ausführen.

Die Ursprünge Majaelrayos werden auf Viehzüchter aus Ayllón im 15. Jahrhundert zurückgeführt. Während der Beweidung ihres Viehs in der Sierra del Ocejón errichteten sie Schutzhütten. Historisch gehörten Viehzüchter aus Majaelrayo dem Concejo de Mesta an und führten ihre überwiegend aus Merinoschafen bestehenden Herden etwa vom 20. Oktober bis zum 20. Mai auf gepachtete Weiden in Extremadura oder angrenzenden Gebieten.

Natur und Wandern

Die Aufstiegsroute zum Pico Ocejón beginnt am Platz von Majaelrayo und folgt weiß-gelben Markierungen eines kleinen Wanderwegs in Richtung Arroyo de los Molinos. Ein weiterer Aufstieg ist der zum Pico Campachuelo; die Wege für diesen und den Aufstieg zum Ocejón sind von Majaelrayo aus gut ausgeschildert.

Routen und Landschaft

Die zweite Etappe des GR-60 verläuft von Campillo De Ranas über Robleluengo und Majaelrayo nach Valverde de los Arroyos. Die Ruta Escénica del Puerto de la Quesera ist ein 29 km langer asphaltierter ländlicher Weg, der Majaelrayo mit dem Puerto de La Quesera verbindet. Eine Forstpiste von Majaelrayo führt zum Puerto de la Quesera und nach Riaza; mehrere Aussichtspunkte bieten Blicke auf das Lobo-Cebollera-Massiv und die Schlucht des Jaramilla.

Die Mountainbike-Route BTT-7 Majaelrayo ist 16 km lang. Bei Majaelrayo liegt das Erholungsgebiet Área recreativa Aº Retichuelas. Die Route CM-1 „Ocejón por Majaelrayo“ umfasst 13 km für Hin- und Rückweg.

Weitere Orte

Weitere Orte unter derselben übergeordneten Region sind: Pálmaces De Jadraque, Almoguera, Luzón, Zaorejas, Gálvez, Pareja und Corduente.

Anfahrt

Von Guadalajara aus erreicht man Majaelrayo über die CM-101 bis Humanes, die CM-1004 bis Tamajón und anschließend die GU-186 über Campillejo, El Espinar und Campillo de Ranas.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Guadalajara.

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