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Villarrubia de los Ojos: Wege, Feuchtgebiete und Kultur

Unterkünfte in Villarrubia De Los Ojos

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Villarrubia de los Ojos liegt zwischen den Nationalparks Cabañeros und Las Tablas de Daimiel. Die Landschaft verbindet Bergrelief und weitläufige Ebenen. Im Gemeindegebiet entspringt der Guadiana an den Ojos del Guadiana, einer natürlichen Austrittsstelle des Aquifers 23. In der Nähe von Villarrubia de los Ojos ist Las Tablas de Daimiel ein komplexes Ökosystem: Es verbindet eine Überschwemmungsebene, die durch die Überflutungen der Flüsse Guadiana und Gigüela an ihrem Zusammenfluss entstand, mit einem Gebiet zur Ableitung von Grundwasser aus einem großen Aquifer.

Natur und Wege

Der erste Abschnitt des Camino Natural del Guadiana ist 19,6 Kilometer lang, dauert durchschnittlich etwa vier Stunden und weist einen niedrigen Schwierigkeitsgrad auf. Er eignet sich zum Wandern oder Radfahren und führt von Villarta de San Juan bis zu den Pozas de los Alpargateros in Villarrubia de los Ojos.

Die Sendilla de la Virgen ist eine neun Kilometer lange, etwa zweistündige Route mit niedrigem bis mittlerem Schwierigkeitsgrad zum Wandern oder Radfahren. Sie verläuft am südlichen Fuß der Sierra de Villarrubia und führt an Erhebungen vorbei, die als „morras“ bezeichnet werden und mit Siedlungen aus der Bronzezeit verbunden sind. Auf der Strecke lassen sich außerdem die mittelalterliche Siedlung Xetar sowie der historische Camino de los volanderos oder veladores sehen.

Das Observatorium Las Charcas liegt 2,5 Kilometer vom Ortskern von Villarrubia de los Ojos entfernt und besteht aus zwei Einrichtungen zur Beobachtung der Vogelwelt und der Landschaft.

Der Parque Recreativo Gigüela bietet Wege und Pfade entlang des Flusses, Picknickbereiche und kleine Fußgängerbrücken über den Gigüela. Das mehr als 140.000 m² große Erholungsgebiet am Flussufer liegt einen Kilometer vom Ortskern entfernt und ist zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto erreichbar. Der Park ist Teil des ökologischen Korridors des Gigüela, der mit wertvollen Feuchtgebieten im Umfeld der Tablas de Daimiel und des Naturschutzgebiets Lagunas y Albardinales del Gigüela verbunden ist.

Ein Teil der Feuchtgebiete im Gemeindegebiet von Villarrubia de los Ojos ist in den Parque Nacional de Las Tablas de Daimiel einbezogen. Ein großer Teil der Sierras von Villarrubia de los Ojos ist innerhalb des Netzwerks Red Natura 2000 geschützt.

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Kultur und Tradition

Die Romería de la Virgen de la Sierra ist seit Ende der 1960er-Jahre eine traditionelle örtliche Feier zu Ehren der Schutzpatronin Virgen de la Sierra. Die Semana Santa von Villarrubia de los Ojos ist als Fest von regionalem touristischem Interesse anerkannt und umfasst eine jährlich fortgeführte Prozessionstradition der örtlichen Bruderschaften. In der Umgebung des Santuario Virgen de la Sierra finden zwei Romerías statt, die religiöse Handlungen mit volkstümlichen Festen verbinden: eine am dritten Sonntag im Mai und eine am Ostermontag.

Das Santuario Virgen de la Sierra umfasst eine weiße einschiffige Kapelle, die in einen langgestreckten, zweigeschossigen Hofkomplex mit Wohnbereichen integriert ist. Das Heiligtum ist im Allgemeinen täglich bei Tageslicht geöffnet; das kleine religiöse Museum der Kapelle kann samstags und sonntags nachmittags besucht werden.

Die Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción wurde am Standort der früheren Burg von Villarrubia de los Ojos errichtet und stammt aus dem 16. Jahrhundert. Als Iglesia Ntra. Sra. de la Asunción ist sie spätgotisch gestaltet und besitzt ein einschiffiges Langhaus, eine polygonale Apsis, ein Kreuzrippengewölbe sowie steinerne Strebepfeiler. Die Torre del Reloj wurde 1891 von dem Architekten Sebastián Rebollar aus Ziegeln im neomudéjarischen Stil errichtet, um die Uhr der Stadt unterzubringen.

Das Museo Etnográfico San Isidro präsentiert lokale Wirtschaftstätigkeiten und die dafür verwendeten Geräte in einer historischen Abfolge von der Vorgeschichte bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Es befindet sich in einem restaurierten ehemaligen städtischen Schlachthof aus dem Jahr 1904.

Weitere Orte zum Entdecken

Torrenueva, Calzada De Calatrava, Campo De Criptana, Puebla De Don Rodrigo, Los Cortijos, Malagón, Hinojosas De Calatrava und Fuencaliente

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ciudad Real.

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