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Fontanarejo: Natur, Geschichte und Ferienwohnung

Unterkünfte in Fontanarejo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Fontanarejo bewahrt die Tradition Las Luminarias seit dem 16. Jahrhundert. Sie steht mit den Bemühungen in Verbindung, im 16. Jahrhundert eine Unterkunft in Fontanarejo heimsuchende Pest zu bekämpfen. Zu Las Luminarias gehören über ganz Fontanarejo verteilte Rosmarinfeuer; nach Mitternacht werden außerdem die Mayos für die Jungfrau gesungen. Am Abend wird Rosmarin zum Läuten der Kirchenglocke verbrannt, sodass der Ort von intensivem Rosmarinduft und dichtem Rauch erfüllt ist. Während Las Luminarias werden typische Gerichte geteilt.

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Natur

Im Gemeindegebiet von Fontanarejo liegt das Bonal del Cerro de los Barranquillos, ein geschütztes Mikroreservat, das 2002 ausgewiesen wurde. Es handelt sich um ein Feuchtgebiet am Verlauf des Bachs Arroyo de los Barranquillos mit dauerhaft oberflächlich stehenden Wasserflächen. Dort leben der Iberische Rippenmolch, sechs Amphibienarten und vier Reptilienarten. Das Bonal del Cerro de los Barranquillos kann ganzjährig besucht werden; Herbst und Frühling sind dafür besonders geeignet. Für den Besuch werden Tageslicht, normale Temperaturen und die Begleitung durch einen fachkundigen Führer empfohlen.

Wege und Landschaft

Von Fontanarejo aus ist die Fundstelle Microfauna del Terreneuviense de Fontanarejo über den Camino de Porzuna erreichbar und liegt etwa 2 km entfernt. Der Weg dorthin ist als mittelschwer eingestuft und dauert etwa zweieinhalb Stunden. Die Fundstelle ist paläontologisch bedeutend: Dort wurden außergewöhnlich gut erhaltene Schwammreste aus dem Terreneuvium, Schwammnadeln und andere artikulierte Gewebe gefunden. Sie ist über eine unbefestigte Piste erreichbar, die für den touristischen Zugang geeignet ist.

Die Ruta de Valdeja führt in eine mediterrane Landschaft mit Zistrosen, Rosmarin, Steineichen und Thymian. Auch die Wege im Barranco de los Arroyuelos führen in die mediterrane Landschaft von Fontanarejo. Vom Cerro de la Centinela aus bietet sich ein Blick auf die Dehesas des Parque Nacional de Cabañeros.

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Kultur und Geschichte

Die Pfarrkirche Iglesia Parroquial de San Felipe y Santiago wurde zwischen dem späten 14. und dem frühen 15. Jahrhundert erbaut. In der Iglesia de San Felipe y Santiago besitzt der Innenraum Spitzbögen auf unterschiedlichen Höhen. Die Dehesa Boyal von Fontanarejo bewahrt Chozos und Köhlerhütten, die mit traditionellen agro-pastoralen Tätigkeiten verbunden sind. Bei El Castillejo wurden Überreste iberischer, römischer und arabischer Gräber gefunden. Am Tarral de los Empredados gibt es einige Überreste aus der Eisenzeit und der römischen Epoche. Die Gemeindefeste von Fontanarejo finden vom 14. bis 18. August statt.

Weitere Orte

Weitere Orte zur eigenen Reiseplanung: Puebla del Príncipe, Argamasilla De Alba, San Carlos Del Valle, Calzada De Calatrava, Campo De Criptana, Retuerta Del Bullaque, Navalpino, San Lorenzo de Calatrava.

Ortsbild

Das Ortszentrum von Fontanarejo weist aufgrund der Hanglage unregelmäßig verlaufende Straßen, nicht fluchtende Häuser und zahlreiche Treppen auf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ciudad Real.

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