Alamillo entdecken: Natur, Kultur und historische Wege

Alamillo ist Teil des Parque Natural del Valle de Alcudia y Sierra Madrona. Berge, Steineichenbestände und mediterraner Wald prägen die Landschaft. Zum Gemeindegebiet gehören außerdem Feuchtgebiete mit kleinen Lagunen, die Bonales, der Fluss Alcudia und unregelmäßig wasserführende Bäche.

Natur und Landschaft

Im Gemeindegebiet kommen Geier, Schwarzstörche, Iberische Luchse und Spanische Kaiseradler vor. Die Ruta Urbana de la Naturaleza nutzt mikroperforierte Bildbahnen an den Fassaden von Gebäuden im Ort und zeigt darauf Säugetiere, Vögel und Reptilien, die im Parque Natural Valle de Alcudia y Sierra Madrona vorkommen können. Naturmotive im Gemeindegebiet und die Darstellung des Tierlebens im Ort setzen unterschiedliche Schwerpunkte für die Tagesplanung.

Kultur und Geschichte

Das Centro de Interpretación del Valle de Alcudia zeigt in einem sanierten traditionellen Haus die Fauna und Flora des Tals sowie Lebensweisen wie Viehhaltung und Schafschur. Dazu gehört eine Replik der Estela Funeraria de Alamillo. Die Sala Interpretativa de Judas y Muñecas dokumentiert eine Tradition Alamillos, die als besonders wichtig und einzigartig bezeichnet wird, mit Erläuterungstafeln, Fotografien, maßstabsgetreuen Darstellungen und Videos.

Die Iglesia Parroquial Purísima Concepción begann im 17. Jahrhundert als kleine Einsiedelei, wurde später per Dekret in eine Kirche umgewandelt und Anfang des 18. Jahrhunderts der Unbefleckten Empfängnis geweiht. Ihr Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes; zur Kirche gehören ein einschiffiges Langhaus, ein Glockenturm, ein Taufbecken und sakramentale Ausstattungsstücke aus dem 18. Jahrhundert.

In der Sierra del Pajonal und an den Peñas del Burcio gibt es Felsüberhänge mit schematischen Felsmalereien. Die Estela de Alamillo ist eine außergewöhnliche Grabstele aus der Bronzezeit.

Die Puente de los Soldados ist eine in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eröffnete Eisenbahnbrücke über den Fluss Alcudia zwischen den Bahnhöfen Chillón und Alamillo. Historisch ist sie mit dem ersten großen Eisenbahnunfall Spaniens verbunden, der sich 1884 ereignete. Für die zweite Feria de la Trashumancia in Alamillo waren Gesprächsrunden, gastronomische Workshops, regionale Tänze, gemeinsames Essen, Traditionen, Vorführungen, Falknerei und Livemusik vorgesehen.

Routen und Wege

Die Ruta de Senderismo „El Valle y las Hectáreas“ ist ein Rundweg, der durch das Gemeindegebiet von Alamillo führt. Sie verläuft vollständig über kommunale Wege und ist dadurch bequem begehbar. Am westlichen Rand des Gemeindegebiets verläuft die Senda de la Plata auf einem Weg, der früher zum Transport von Quecksilber nach Sevilla genutzt wurde.

Anreise

Alamillo ist über die Straßen CM-4202 und CR-P-4148 erreichbar.

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Ergänzend finden Sie die Ortsseiten von San Lorenzo de Calatrava, El Robledo, Alcolea De Calatrava, Cózar, Argamasilla De Calatrava, El Cristo Del Espíritu Santo, Almadén und Socuéllamos.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ciudad Real.

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