Férez: Kirche, Wanderroute und Cenajo-Stausee
Unterkünfte in Férez
Die Kirche Nuestra Señora de la Asunción führt direkt in die Geschichte von Férez: Ihr Ursprung liegt in einer ehemaligen arabischen Moschee.
Kultur
Im historischen Zentrum von Férez ist die volkstümliche Architektur der früheren Siedlung bewahrt. Die Kirche Nuestra Señora de la Asunción bewahrt außerdem einen wertvollen gotischen Chorabschluss. Zu ihrer Ausstattung gehört eine historische Orgel aus dem 18. Jahrhundert, die von José Llopis gebaut wurde. Damit treffen im Ortskern bauliche Spuren der früheren Siedlung, ein gotisches Ausstattungsdetail und ein konkretes historisches Instrument aufeinander. Die Kirche verbindet ihre frühere Nutzungsgeschichte mit erhaltenen Elementen aus unterschiedlichen Zeiten.
Wandern
Die Route Férez–Letur beginnt an der Plaza del Pilar in Férez und überquert den Arroyo de la Mora über eine Brücke. Ihr Verlauf führt durch Felder, in denen vorwiegend Mandel- und Olivenbäume wachsen. Die Strecke ist 10,5 km lang; die geschätzte Gehzeit beträgt 2 Stunden und 40 Minuten. Kilometerzahl und Zeitangabe helfen dabei, die Wanderung nach Umfang und verfügbarem Zeitrahmen einzuordnen. Der Ausgangspunkt im Ort, die Brücke über den Arroyo de la Mora und der Wechsel in die von Mandel- und Olivenbäumen geprägten Felder geben der Route eine klar erkennbare Abfolge. So lassen sich Ortsbeginn, Wegverlauf und die beiden Angaben zu Länge und Dauer gemeinsam betrachten.
Natur und Wasser
Der Wald Bosque El Calar besteht aus Aleppo-Kiefern und Steineichen. Er nimmt Wasser auf, das später in Form von Quellen wie der Fuente del Cerezo und der Noguericas austritt. Die genannten Baumarten und die Quellen gehören dabei zu derselben beschriebenen Landschaft: Das Wasser wird im Wald aufgenommen und tritt an anderer Stelle wieder als Quelle aus.
Zu Férez gehört ein großer Teil des Cenajo-Stausees. Im wenige Kilometer von Férez entfernten Cenajo-Stausee kann man angeln; dort kommen unter anderem Forellen, Barben und Karpfen vor. Der Stausee erscheint damit sowohl als geografischer Bestandteil von Férez als auch als Ort, an dem die Fischarten Forelle, Barbe und Karpfen vorkommen.
Wenn der Wasserspiegel des Cenajo-Stausees sinkt, ist die römische Brücke bei Alcantarilla de Jover gelegentlich sichtbar. Bei der Anlage des Stausees in den 1960er-Jahren wurde der zu Férez gehörende Weiler Alcantarilla de Jover überflutet. Die Sichtbarkeit der Brücke ist somit an den sinkenden Wasserspiegel gebunden, während die Überflutung des Weilers mit der Entstehung des Stausees in den 1960er-Jahren verbunden ist.
Das Gebiet La Alcantarilla de Jover ist ein attraktiver Ort zum Baden und für Wassersport. Vom Mirador de Híjar ist ein Mäander des Río Segura im Gelände zu sehen, kurz bevor der Fluss den Cenajo-Stausee erreicht. Hier stehen also ein Gebiet für Baden und Wassersport, ein Aussichtspunkt, der Flusslauf des Río Segura und der anschließende Stausee in einem gemeinsamen Landschaftszusammenhang.
Arco de la Mora ist ein Ort von großer landschaftlicher und ökologischer Bedeutung; seine Vegetation wird durch Wasser bewässert, das aus der eigenen Mühle abgeleitet wird. Auch hier ist der Wasserlauf ein prägendes Detail: Die Bewässerung der Vegetation erfolgt über Wasser aus der Mühle.
Für weitere Entdeckungen können Sie die Ortsseiten zu Tazona, Yeste, Hoya-Gonzalo, Mahora, Socovos, Villaverde De Guadalimar, Casa Colorada und Tarazona De La Mancha öffnen.
Kulinarik
Bei Bodegas Lazo umfasst die geführte Kellerbesichtigung eine Weinprobe und die Verkostung regionaler Produkte. Der Besuch verbindet damit die Besichtigung des Kellers mit zwei klar benannten Bestandteilen: Wein und regionalen Erzeugnissen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Albacete.