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Chinchilla de Monte-Aragón: Mittelalterliches Erbe und historische Feste

Unterkünfte in Chinchilla de Monte-Aragón

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur und Geschichte

Der historische Komplex von Chinchilla de Monte-Aragón bewahrt einen mittelalterlichen Stadtgrundriss mit Klöstern, Kirchen, Palästen und in den Fels gehauenen Höhlenwohnungen.

Das Castillo de Chinchilla de Montearagón wurde größtenteils im 15. Jahrhundert von Juan Pacheco, dem Marqués de Villena, errichtet. Es ist ein in kommunalem Besitz befindliches, besichtigbares Denkmal. Sein polygonaler Grundriss wird von dreizehn halbzylindrischen Türmen entlang der Mauern geprägt.

File:Chinchilla de Monte-Aragón (8201157172).jpg File:Chinchilla de Monte-Aragón (8201157172).jpg Foto: jacilluch via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0

Die Iglesia de Santa María del Salvador besitzt ein barockes Inneres; ihre stilistische Entwicklung reicht von der Gotik-Mudéjar bis zum Neoklassizismus des 18. Jahrhunderts. Die Baños Árabes gehen auf die Zeit zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert zurück. Erhalten sind zwei parallele Räume mit Tonnengewölben, ein schmalerer, senkrecht dazu verlaufender Raum, sternförmige Oberlichter und Becken im südlichen Raum.

Das Museo de Cerámica Nacional repräsentiert 576 spanische Töpfereien, darunter insbesondere Werkstätten aus Chinchilla, und beherbergt etwa 2.000 seit 1973 gesammelte Stücke. Das Museo Parroquial ist ein Museum für sakrale Kunst in der ehemaligen Sakristei der Pfarrkirche.

In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts ließen sich Dominikaner in Chinchilla nieder und gründeten das heute als Convento de Santo Domingo bekannte Kloster, das ursprünglich Convento de San Juan genannt wurde. Der Claustro Mudéjar des Convento de Santo Domingo ist im Stil der Gotik-Mudéjar in zwei Baukörper gegliedert und besitzt Ziegelspitzbögen aus dem 14. Jahrhundert sowie Segmentbögen aus dem 15. Jahrhundert.

Die Puerta Herrada ist das wichtigste mittelalterliche Stadttor; sie besaß zwei Türme und führte auf den Platz. Las Tercias ist ein Renaissancegebäude aus dem 16. Jahrhundert in der Calle Virgen de las Nieves. Sein Erdgeschoss hat eine gewölbte Decke und diente als Lager für den Zehnten.

Im Silo de los Pacheco befindet sich derzeit die Oficina de Turismo von Chinchilla. Das Gebäude aus Haustein wurde gegen Ende des 15. Jahrhunderts von den Steinmetzen Pedro de Castañeda und Diego Hernández begonnen; im Erdgeschoss befinden sich mehrere Tonnengewölbe. Die Plaza de la Mancha ist ein rechteckiger Platz aus dem 18. Jahrhundert, der bei den städtischen Feierlichkeiten genutzt wird.

Das Museo Parroquial ist montags, dienstags, donnerstags, freitags, samstags und sonntags jeweils eine halbe Stunde vor und eine halbe Stunde nach der Messe geöffnet. Besuche können telefonisch unter 967260039 vereinbart werden.

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Weitere Orte: La Molata, Ayna, Caudete, Casas-Ibáñez, Letur, Mahora, Robledo und Munera.

Weg und Veranstaltungen

Chinchilla ist Teil des Camino de Santiago del Levante, auf der Etappe zwischen Higueruela und Albacete. Die Wegetappe und die Kulturtermine setzen unterschiedliche Schwerpunkte für die zeitliche Planung eines Aufenthalts.

Das Festival de Teatro Clásico Ciudad de Chinchilla findet jedes Jahr im Juli statt. Die Semana Santa von Chinchilla ist als Fiesta de Interés Turístico Regional anerkannt und seit 1586 dokumentiert.

Der sogenannte Portillo del „Agujero“ befindet sich bei den heutigen Cuevas gleichen Namens.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Albacete.

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