Tresabuela: Kultur, Natur und Ferienwohnung
Unterkünfte in Tresabuela
Der Ortskern von Tresabuela ist als Bien de Interés Cultural (BIC) in der Kategorie „lugar cultural (sitio histórico)“ ausgewiesen. Hier wurde Francisco Rávago y Noriega 1685 geboren. Als Pater Rávago war er Beichtvater von König Fernando VI. und trug 1755 dazu bei, Santander den Stadttitel zu verschaffen.
Kultur und Geschichte
Die Kirche San Ignacio de Loyola in Tresabuela wurde unter der Schirmherrschaft von Pater Rábago errichtet. Sie beherbergt ein wertvolles Altarretabel aus dem 18. Jahrhundert, besitzt eine Fassade aus Quadermauerwerk und einen markanten Turm. An diesem Bauwerk verbinden sich kirchliche Ausstattung, die Geschichte seines Förderers und charakteristische architektonische Merkmale.
In ihrem Umfeld liegt La Cotera de Tresabuela, ein historischer Ort neben der monumentalen Kirche aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und im Umfeld der alten ländlichen Schule. Zur örtlichen Überlieferung gehören außerdem die Casa del Padre Rábago und Pedro Madrid. Die Casa del Padre Rábago in Tresabuela gilt als unvollendetes Gebäude aus Quadermauerwerk mit dem Wappen der Familie Rábago. Pedro Madrid, Rabelspieler und Lehrer an der Folklore-Schule von Torrelavega, wurde in Tresabuela geboren. Am 31. Juli findet im Ort das Fest zu Ehren von San Ignacio de Loyola statt.
Natur und Wege
Die Etappe 3 von „Los Pueblos de Polaciones“ verläuft vollständig durch das ZEC-Gebiet „Valles altos del Nansa y Saja y Alto Campoo“ und durch das ZEPA-Gebiet „Sierras del Cordel y cabeceras del Saja y Nansa“. Auf ihrem Weg erreicht sie Tresabuela über Mähwiesen und Weideflächen, die sich mit kleinen Beständen kopfgeschneitelter Buchen abwechseln. Die Etappe liegt innerhalb des Wiederansiedlungsgebiets des Kantabrischen Braunbären.
Der Caño del Fuenteañón in Tresabuela ist ein hydraulisches Ensemble aus der Mitte des 19. Jahrhunderts mit einer Quelle und einer Viehtränke.
Routenprofil
Die Route zur Peña Labra beginnt in Tresabuela. Sie ist etwa 16 km lang, Hin- und Rückweg zusammengenommen, und weist einen positiven Höhenunterschied von rund 1.000 Metern auf. Streckenlänge und Höhenunterschied stehen dabei als getrennte Angaben nebeneinander: Die erste beschreibt den gesamten Hin- und Rückweg, die zweite den positiven Anstieg.
Die beiden Routenbezüge setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Bei der Peña-Labra-Route stehen der Start in Tresabuela, die ungefähre Gesamtlänge und der positive Anstieg im Vordergrund. Die Etappe 3 wird dagegen durch ihren Verlauf durch zwei Schutzgebiete, über Mähwiesen und Weideflächen sowie durch ihre Lage im Wiederansiedlungsgebiet des Kantabrischen Braunbären charakterisiert.
Anreise
Tresabuela ist über die Straße erreichbar, die durch Lombraña und Puente Pumar führt.
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Weitere Orte
Rumoroso, Santander, Cahecho, Arredondo, Castanedo, La Lomba, Valle De Villaverde, Olea
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