Secadura: Kirche, Höhlenfunde und Kulturerbe
Unterkünfte in Secadura
Im Evangelienseitenschiff der Kirche San Juan Bautista befindet sich eine kleine Kapelle mit Kreuzrippengewölbe und der Grabplatte des Priesters Gómez Fernández de Secadura.
Kultur und Geschichte
Der Bau der Kirche San Juan Bautista in Secadura begann Ende des 15. oder Anfang des 16. Jahrhunderts und wurde bis zum Ende des 17. Jahrhunderts fortgeführt. Die Grabplatte ist ein gotisches Kalksteinrelief aus dem späten 15. Jahrhundert, das in sehr flachem Relief ausgeführt wurde.
In Valdelastras, Secadura, wurde der Palacio del Conde de San Carlos als Bien de Interés Local in der Kategorie „Immobilie“ unter Schutz gestellt. Seine Fassaden bestehen aus Kalkstein, an der Hauptfassade aus Quaderwerk und an den übrigen Fassaden aus Mauerwerk. Hervorzuheben sind die profilierten Einfassungen des Hauptportals und des Balkonfensters sowie das große zentrale Wappen. Der Palacio liegt auf einer kleinen Insel, die vom Fluss Clarión gebildet wird.
Höhlen und Archäologie
Bei den Ausgrabungen in der Cueva del Otero wurden bis zu neun stratigrafische Schichten festgestellt, die dem Aurignacien, Magdalénien und Azilien zugeordnet werden. An den Wänden wurde ein frontal dargestellter Kopf eines Ziegenartigen sowie eine Gruppe nichtfigurativer Linien entdeckt. Hinter der Cueva del Otero in Secadura liegt die Cueva del Otero III, auch Cueva de la Casa de los Cristales genannt. Sie enthält einen archäologischen Fundplatz mit zwei Schichten, wobei die tiefere wahrscheinlich zum Paläolithikum gehört. In der Cueva de Solviejo wurden Keramik mit Fingereindrücken, glatte Keramik und eine kleine Gruppe schematisch-abstrakter Darstellungen gefunden.
Traditionen
Für Secadura ist La Pascua Tierradura, auch Festival Tierradura genannt, als Fest am Ostersonntag mit Messe, Prozession, Tänzern und Tanz benannt. Secadura gehört zu den Orten der Junta de Voto, aus denen Tänzer in der Grupo de danzas „Virgen de Palacios“ mitwirken; zum Repertoire der Gruppe gehören kantabrische Tänze.
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Weitere Ziele
Weitere Ziele auf dieser regionalen Ebene sind Arnuero, Vioño, Guardamino, Rasines, San Miguel de Meruelo, Silió, Pedreña und Tezanos.
Landschaft und Wege
Zur Umgebung von Secadura gehören Playa de Laredo und Playa de Noja als Strände; Monte Llusas ist dort ein Berg. Playa de San Julián liegt im weiteren regionalen Umfeld von Secadura. Ebenfalls in diesem weiteren regionalen Umfeld befinden sich der Palacio de la Magdalena als Palast, Dock of the Caravels als Museum und das Museo Marítimo del Cantábrico als Museum. Convento de MonteHano ist eine Kirche in der Umgebung von Secadura.
Rundwanderung am Clarión
Eine Wanderroute erreicht nach ungefähr zwei Kilometern Aufstieg den Tejo Centenario. Nach drei Kilometern bergab führt die Wanderung zur Quelle des Flusses Clarión; dort befinden sich ein kleiner Staudamm sowie die Überreste einer alten Mühle und einer Eisenhütte. Eine offizielle Rundwanderung beginnt und endet am Parque del puente Indelagua. Von Secadura führt die Anfahrt über die CA-267 in Richtung Valdelastras.
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