Otañes: Römische Spuren, Torre und Vía Verde
Unterkünfte in Otañes
Otañes zeigt seine Geschichte in greifbaren Zeugnissen: Die Pátera de Otañes wurde 1900 in der Nähe des Pico del Castillo in Otañes gefunden und ist als Bien de Interés Cultural eingestuft.
File:Pátera de Otañes (51718315519).jpg
Foto: Ángel M. Felicísimo from Mérida, España via Wikimedia Commons, CC BY 2.0
Kultur und Geschichte
Das Fundstück besteht aus Silber und weist Goldeinlagen in den Reliefs und Verzierungen auf. Zur römischen Geschichte gehört ein mit Otañes verbundener Meilenstein aus dem Jahr 61 n. Chr. Eine Replik dieses römischen Meilensteins aus Otañes ist auf der Plaza Nicasio de la Sota ausgestellt.
Die Kirche Santa María de Llovera ist gotischen Stils und wurde mehrfach umgebaut und erweitert. Ihr Hauptaltar und zwei Seitenaltäre stammen aus dem späten 17. Jahrhundert.
Die heutige Torre de Otañes wurde 1445 von Lope García de Otañes y Salazar errichtet. Später veränderte sich die Wehrstruktur: Der obere Teil erhielt ein Walmdach. Die Torre de Otañes steht unter dem allgemeinen Schutz des Dekrets vom 22. April 1949 und des Gesetzes 16/1985 über das spanische historische Erbe.
Landschaft
Im Nordosten von Otañes liegt Setares, ein ehemaliges Bergbaudorf, das im 20. Jahrhundert nach dem Ende des Bergbaus verlassen wurde.
Der Hauptzugang zum Barranco de Callejamala führt über das Barrio de Llovera bei der ehemaligen Mine Castro-Alen. Entlang der Route durch den Barranco de Callejamala kann man an einem Gipfel im Frühjahr einen Habicht beobachten. Am genannten Gipfel ist der Schmutzgeier, auch Ägyptischer Geier genannt, von den ersten Märztagen bis zu den letzten Septembertagen anzutreffen.
Der Monte Ventoso ist 731 Meter hoch und bietet einen weiten Blick über Castro-Urdiales. Die Presa de Cabrera wurde etwa 1920 errichtet, um über einen Wasserkanal eine Mühle anzutreiben.
Wege und Mobilität
Die CastroBus-Linie 2 verbindet Otañes mit dem Stadtzentrum von Castro-Urdiales und weiteren Ortsteilen. Von Otañes aus ist die Vía Verde de Castro-Traslaviña zugänglich.
Die Vía Verde de Castro-Alén umfasst einen 5,7 Kilometer langen Abschnitt von der Fabrik Dolomitas bis zu den Puertos de Callejamala in Otañes. Mountainbiker und Bergsteiger nutzen diese Strecke, um auf dem Weg weiterzufahren beziehungsweise weiterzugehen.
Eine Route von der Plaza de Otañes zur Kirche Santa María de Llovera kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Die Angaben zu Strecke und Fortbewegungsart erlauben eine sachliche Gegenüberstellung verschiedener Ausflugsoptionen.
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