Ferienwohnung in Ontoria – Bergbaugeschichte, Kirchenkunst und Senda del Minchón
Unterkünfte in Ontoria
Ontoria macht seine Bergbaugeschichte an einem konkreten Ort sichtbar: Der Cargadero de Ontoria war die Empfangsstelle einer Luftseilbahn, die Mineral aus dem Bergbaukomplex von Udías zum Verladeplatz in Ontoria in Cabezón de la Sal transportierte und an den Komplex Reocín-Torres anschloss. 1925 wurde der Cargadero als Entladestation für das aus den Minen gewonnene Mineral errichtet; die Förderkübel erreichten ihn über eine von den Casas de la Mina ausgehende Luftseilbahn, und der Verladeplatz liegt neben der Eisenbahn.
Kultur und Geschichte
Die Kirche San Bartolomé ist ein Kirchenbau aus dem 17. Jahrhundert mit basilikalem Grundriss in vier Abschnitten, zwei parallelen, originalen Apsiden in nordwestlicher Ausrichtung und einem Turm am Fußende des Baukörpers. In der Kirche befindet sich ein aus Resten des Originals rekonstruiertes salomonisches Retabel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts mit geschnitzten Darstellungen des Patrons San Bartolomé und modernen Gemälden.
Im Ortsteil Fontanón trägt die Casona de Ríos an der hölzernen Balkonkonsole die Jahreszahl 1793 und wurde 2000 restauriert. Sie weist charakteristische Merkmale der barocken montañesischen Volksarchitektur auf, darunter eine Solana und eine breite Balkonfront mit hölzernen Balustern. Ein Casa Llana besitzt eine rundbogige Eingangstür aus dem 16. Jahrhundert, einen kleinen späteren Aufbau und keinen Vorbau an der Vorderseite. Ein weiteres Casa Llana besitzt eine Tür mit geradem Sturz; seitlich angefügte Räume stammen aus dem 17. oder 18. Jahrhundert und könnten eine frühere kleine Scheune geschlossen haben.
Eine zweigeteilte Portalada besitzt einen rundbogigen Eingang, doppelte Pilaster, ein Gesims mit doppeltem Gebälk, einen schlecht erhaltenen Wappenschild, pyramidenförmige Pinakeln und ein Kreuz. Eine Kapelle aus dem 17. Jahrhundert hat einen rechteckigen Grundriss, ein einschiffiges Inneres und ein Walmdach. Ein Humilladero, eine Kapelle für die Verstorbenen beziehungsweise ein Santuco aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, diente dazu, Wege zu kennzeichnen und zu schützen; außerdem war es ein Ort der Andacht und des Gedenkens für vorbeigehende Pilger.
Natur und Wege
Von Ontoria aus können Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad entlang der Senda fluvial del Minchón spazieren beziehungsweise fahren. Auf der Senda del Minchón verbindet eine hölzerne Fußgängerbrücke über den Fluss die Gemeinden Cabezón de la Sal und Mazcuerras; in diesem Flussabschnitt werden häufig Graureiher (Ardea cinerea) oder Stockenten (Anas platyrhynchos) beobachtet.
Ortsbild und Nutzungen
Im Umfeld der kleinen Siedlung Venta de Ontoria haben sich entlang der Nationalstraße N-634 und der Eisenbahn sowie am Fluss Saja produktive und dienstleistungsbezogene Nutzungen konzentriert.
Bei einer Ferienwohnung in Ontoria können Sie auf der jeweiligen Angebotsseite Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen vergleichen. Die drei Angaben helfen, Angebote nach den eigenen Reiseplänen zu ordnen.
Weitere Ortsseiten: Ibio, La Ventona, Herrerías, Parbayón, Tresviso, San Vicente de la Barquera, Puente San Miguel, Miengo
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