Rábago – Panoramablick, El Soplao und Ferienwohnungen
Unterkünfte in Rábago
Rábago ist eine kleine Siedlung aus zwei Ortsteilen: Einer liegt an der Straße, der andere höher. Die Siedlung ist für ihre Steinhäuser bekannt, von denen einige saniert wurden. Zum Siedlungsbild zählt außerdem ein besonderes Haus im französischen Stil. Wer den Ort erkundet, kann zunächst auf die unterschiedliche Lage der beiden Ortsteile und anschließend auf einzelne bauliche Merkmale achten.
File:Rábago-El Soplao paleontological site - Cantabria, Spain.JPG
Foto: PePeEfe via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Kultur und Ortsbild
Im Ortskern von Rábago befindet sich die Iglesia de San Ignacio de Loyola. Ihr Bau besitzt ein einschiffiges Langhaus, einen gerade geschlossenen Chor, eine an der Epistelseite angebaute Sakristei und eine Glockenwand am Fuß des Gebäudes. Die Mühle Molino de Rábago schöpft Wasser aus dem Fluss Nansa, wo er durch Rábago (Herrerías) fließt, und liegt am Rand der CA-181. Das Gebäude des Molino de Rábago wurde renoviert und enthält keine hydraulische oder mahltechnische Ausstattung mehr. Bei Kirche und Mühle lassen sich somit unterschiedliche architektonische und funktionale Merkmale betrachten. In Kantabrien gilt das Bergbaugebiet La Florida als bedeutendes Erbe der industriellen Bergbauarchäologie.
Natur und Geologie
Am paläontologischen Fundort Rábago/El Soplao wurden neue fossile Insektenarten beschrieben. Die Bernsteinlagerstätte von Rábago/El Soplao stammt aus der Unterkreide und ist etwa 110 Millionen Jahre alt. Sie hat mehr als 500 Arthropoden-Bioinklusionen geliefert. Die Cueva El Soplao weist Exzenter, Stalaktiten, Stalagmiten, Sinterformationen, Säulen, Tropfsteinperlen und Hundezahnformationen auf. Geologische Themen lassen sich hier über konkrete Formationen, Fossilien und das Alter der Lagerstätte betrachten.
Der Mirador de Rábago bietet einen 360-Grad-Panoramablick über die Landschaften des Nansa-Tals in Herrerías sowie über Teile der benachbarten Gemeinden Rionansa und Lamasón. Vom Mirador de Rábago hebt sich der starke Kontrast zwischen den von ländlichen Landschaften geprägten Niederungen am Fluss und dem durchgehend steilen Gebirgsrand rund um die Senke des mittleren und unteren Nansa ab. Der Picu Hubón ist ein rundgipfliger, 646 Meter hoher Berg aus triassischen Sandsteinen und Konglomeraten. Landschaftsbeobachtung und geologische Beschreibung setzen dabei unterschiedliche Maßstäbe: einmal den weiten Blick, einmal Gestein, Form und Höhe.
Wenn Sie eine Ferienwohnung in Rábago vergleichen, können Sie auf den jeweiligen Angebotsseiten Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen nebeneinanderlegen. Diese Felder geben der Suche einen klaren Rahmen, ohne die Wahl zwischen Ortsbild, Geologie, Panorama und Wanderweg vorwegzunehmen.
Wege und Anreise
Der Wanderweg Celucos–Camijanes ist 13,1 Kilometer lang und hat eine geschätzte Mindestdauer von drei Stunden. Er führt durch einen Teil des Ortskerns von Rábago. Auf dem Abschnitt des Wanderwegs zwischen dem Staudamm von Palombera und Rábago gibt es nur einen schmalen Straßenrand. Die Weglänge und die geschätzte Mindestdauer sind getrennte Größen, die Sie bei der persönlichen Tagesplanung nebeneinander betrachten können. Zur Cueva El Soplao gelangt man über die Abzweigung nach Puente Nansa vor dem Ortszentrum von Pesués; anschließend fährt man nach Rábago und folgt dort der Straße zur Höhle.
Weitere Orte
Ramales De La Victoria, Corvera, Luriezo, Somahoz, Samano, Cuchia, Sollagua, La Canal
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