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Quijano zwischen Pas-Landschaft und Kulturerbe

Unterkünfte in Quijano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Quijano macht seine Ortsgeschichte auf Wegen, in Vierteln und an einzelnen Bauwerken sichtbar. Besonders prägnant ist die 3,89 Kilometer lange Route „La huella de los indianos“. Sie zeigt Quijano anhand des Erbes der Indianos und der aus Amerika in den Ort gelangten Vermögen.

Landschaft

Geografisch liegt Quijano auf einer pleistozänen Terrasse über holozänen Ablagerungen. Im Westen bildet der Fluss Pas die Trennlinie zu den Ortschaften Vioño und Oruña. In der Landschaft wechseln sich Maisfelder und Mähwiesen ab, die als Futter für Rinder dienen. Entlang des Pas stehen einzelne Pappel- und Erlengehölze; zugleich nimmt der Fluss das Wasser des Gewässers Campiza auf. An einer bewaldeten Stelle der Route durch Quijano gibt es zahlreiche Vögel verschiedener Arten.

Von Renedo aus ist Quijano über die Regionalstraße CA-233 erreichbar. Die Landschaft, die Flussbezüge und die bewaldeten Abschnitte geben den Wegen dabei unterschiedliche thematische Schwerpunkte, ohne dass sie auf dasselbe Erlebnis reduziert werden müssen.

Geschichte

La Edesa ist eines der ältesten Viertel von Quijano. Dort stehen mehrere aneinandergebaute Häuser auf einer erhöhten Lage, die Schutz vor den Überschwemmungen des Flusses Pas suchte. Im Barrio de La Edesa gibt es außerdem einen alten Quellbrunnen, dessen Wasser wieder trinkbar ist, sowie den alten Waschplatz „Palancate“, der von einem Anwohner rehabilitiert wurde.

Auch die Fuente Naveda verweist auf frühere Alltagsabläufe: Sie diente als Viehtränke und Waschplatz. Viele Einwohner von Quijano nutzen ihr Wasser weiterhin zu ihrer Versorgung. Das heutige Centro Cultural Municipal de Quijano befindet sich im ehemaligen Krankenhaus, das Ambrosio Mazorra errichten ließ.

Kultur

Zur Route „La huella de los indianos“ gehört als kultureller Anlaufpunkt eine Wappentür mit dem Herrenhaus eines Hidalgos. Ein weiterer Anlaufpunkt auf der Route durch Quijano ist die Casa de Ciriaco de Cevallos Bustillo aus dem 18. Jahrhundert. Die Route verbindet damit die Geschichte der Indianos mit konkreten Bauwerken im Ort.

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Die Kapelle San Miguel besitzt ein einschiffiges Langhaus und ein Walmdach. Ihr Mauerwerk besteht aus unregelmäßigen Quadersteinen, ausgenommen an den Gebäudeecken. In der Kirche befindet sich ein Retabel aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Das traditionelle Belén Viviente von Quijano wurde vor mehr als 40 Jahren erstmals veranstaltet. Im Centro cultural de Quijano bestand ein Belén de Quijano aus 24 großen Figuren und einer umfangreichen Darstellung von Tieren.

Wege

Neben der Route „La huella de los indianos“ verläuft ein lokaler Weg in einem Halbkreis vom Barrio El Regato bis zum Barrio La Edesa. Die unterschiedlichen Wegverläufe und Themen lassen sich für die eigene Planung getrennt betrachten: Hier steht die Ortsgeschichte im Mittelpunkt, dort die Verbindung zwischen den beiden Barrios.

Wenn Sie eine Ferienwohnung in Quijano vergleichen, können Sie auf den Angebotsseiten Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen nebeneinander prüfen und die Angaben nach Ihren eigenen Prioritäten einordnen. Die drei Felder halten den Blick auf die konkrete Auswahl gerichtet.

Weitere Orte: Villanueva, Ongayo, Borleña, Corvera, Somahoz, Somaniezo, Quintana, Argüébanes

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kantabrien.

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