San Andrés: Strand, Geschichte und lokale Tradition

File:San Andrés y Sauces, en La Palma (Santa Cruz de Tenerife, España).jpg File:San Andrés y Sauces, en La Palma (Santa Cruz de Tenerife, España).jpg Foto: Frank Vincentz via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

In San Andrés liegt die Playa de Las Teresitas, ein von zahlreichen Palmen gesäumter Strand mit goldenem Sand. Sie ist zu Fuß, mit dem Auto oder mit dem Boot erreichbar; an der Playa gibt es Duschen, Überwachung und einen Zugang für Menschen mit Behinderungen.

Küste, Geschichte, Feste, Natur, Handwerk und Gastronomie lassen sich als unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander betrachten. Ihre eigene Planung kann sich an diesen Themen orientieren.

Geschichte

Im Jahr 1706 ordnete Generalkommandant Agustín de Robles y Lorenzana dem Ingenieur S. M. Miguel Tiburcio Russell de Lugo an, in der kleinen, von den Schluchten Cercado und Huertas gebildeten Bucht einen runden Turm mit Schießscharte und Quadersteinen zu errichten. Vorgesehen waren ein Durchmesser von 16 Metern und eine Höhe von 5 Metern.

Ein weiteres Hochwasser am 28. Oktober 1898 vollendete den Einsturz des Torre de San Andrés; seitdem befindet er sich in seinem heutigen Zustand. Durch ein Dekret vom 22. April 1949 wurde der Torre de San Andrés zum kunsthistorischen Denkmal erklärt, durch ein Dekret vom 19. November 1999 als BIC abgegrenzt.

Kultur

Die jährlich stattfindenden Fiestas de San Andrés und Santa Lucía verbinden Glauben, Musik und Volkskultur und ziehen Hunderte Menschen an. Als Patronatsfeste von San Andrés und Santa Lucía in San Andrés ehren sie San Andrés und Santa Lucía und verbinden religiöse Andacht, Musik, Volkskultur und lokale Traditionen.

Die Tradition „Remendar nuestra red“ würdigt die Arbeit der Fischerinnen und die Fischereigewohnheiten, die die Identität von San Andrés geprägt haben. Zu den im Anaga-Gebiet hervorgehobenen handwerklichen Berufen zählt die „carpintería de ribera“, der Bootsbau.

Zu den als besonders bedeutsam hervorgehobenen Manifestationen des immateriellen Kulturerbes im Anaga-Gebiet gehören die Feste der Virgen del Carmen in San Andrés und Igueste de San Andrés.

Natur

Das vorrangige Schutzziel des Anaga-Küstenbereichs ist die Erhaltung eines natürlichen Lebensraums von gemeinschaftlichem Interesse: ständig von flachem Meerwasser bedeckte Sandbänke.

Die innere Grenze des Anaga-Küstenbereichs verläuft an der Küste zwischen Punta de los Órganos und dem äußeren Ende der Fischereihafen-Darsena von Santa Cruz. Zwischen dem Siedlungskern San Andrés und dem östlichen Ende der Fischereihafen-Darsena besteht eine Unterbrechung.

Wenn mehrere Interessen zusammenkommen, können Sie Strand, Geschichte, Feste, Natur, Handwerk und Gastronomie als getrennte Schwerpunkte betrachten. Die verschiedenen Zugänge zur Playa können Sie unabhängig voneinander in Ihre Planung einbeziehen. Ortsgeschichte, Festkultur, handwerkliche Überlieferung und Küstenraum bilden unterschiedliche Ebenen der Ortsbetrachtung.

Weitere Ortsseiten: Barranco Hondo, El Draguito, Santa María Del Mar, Igueste De San Andrés, Taganana, Maria Jimenez, Benijo, Cueva Bermeja.

In der Fischerbruderschaft und den Restaurants des Ortes San Andrés können Sie typische Gastronomie probieren.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Santa Cruz De Tenerife.

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