El Escobonal: Kultur, Handwerk und Landschaft auf Teneriffa

El Escobonal macht seine Vergangenheit an konkreten Orten lesbar. Die Antigua Ermita de San José wurde Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet und geweiht und bildete den Mittelpunkt, um den sich El Escobonal entwickelte. Nach Restaurierungsarbeiten zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind die Ruinen heute zu besichtigen. Die Antigua Ermita de San José liegt neben dem alten Camino Real; zu ihr gelangt man über einen Abzweig am Ortseingang von El Escobonal und über den Camino la Tirada. Historischer Ortskern, Ruinen und Wegbezug eröffnen unterschiedliche Zugänge zu diesem Teil der Ortsgeschichte.

Kultur

Im Ortszentrum steht die Fonda del Escobonal, ein zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtetes Beispiel traditioneller kanarischer Architektur in der Region Agache. Historisch diente sie viele Jahre als Halte- und Übernachtungsort für Reisende aus dem Süden Teneriffas. Die Fonda del Escobonal wurde für die Nutzung als Kulturzentrum rehabilitiert. Ein weiterer kultureller Anlaufpunkt ist das Museo Arqueológico, Costumbrista y Naturalista mit einer archäologischen Sammlung, deren besonderer Schwerpunkt auf der Guanchen-Kultur liegt. Baugeschichte, Ortsmitte und Archäologie setzen eigene Akzente, die sich bei der Erkundung gedanklich voneinander unterscheiden lassen.

Handwerk

Alfar de Agael ist eine Töpferwerkstatt in El Escobonal, die traditionelle Töpfertechniken der früheren Bewohner der Kanarischen Inseln vermittelt. Dort werden Workshops für traditionelle Töpferei angeboten. Bei der Herstellung verwendet Alfar de Agael verschiedene Tonarten, Almagre zur Färbung und Gestaltung von Zeichnungen, Holzkohle für Engoben sowie Picón-Sand, damit die Stücke der Hitze des Brennvorgangs standhalten. Die Werkstatt macht nicht nur das fertige Stück, sondern auch die unterschiedlichen Bestandteile und Arbeitsschritte zum Thema. Ein Workshop und die Beschäftigung mit den verwendeten Materialien stehen dabei für zwei verschiedene Arten, handwerkliche Tradition zu betrachten.

Landschaft

El Escobonal bewahrt die traditionelle Agrarlandschaft im Süden der Insel. Dieser Landschaftsaspekt ergänzt die historischen und handwerklichen Themen um einen räumlichen Blick auf den Ort. Wer verschiedene Schwerpunkte für die eigene Reiseplanung gegenüberstellen möchte, kann Kultur, Töpferei und Agrarlandschaft als getrennte Interessen betrachten, ohne sie auf einen einzigen Tagesablauf festzulegen.

Bei der Wahl einer Ferienwohnung für El Escobonal können Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen unterschiedliche Prioritäten abbilden. Das ist besonders hilfreich, wenn Kultur den persönlichen Schwerpunkt bildet und die Unterkunftsdetails nicht mit den Ortsmotiven vermischt werden sollen. So lassen sich die Angaben zur Ferienwohnung entlang der eigenen Reiseplanung betrachten, während die Kulturorte von der Unterkunftsentscheidung getrennt betrachtet werden und die übrigen Interessen offenbleiben.

Für die Ortswahl lassen sich die Themen Kultur, Handwerk, Landschaft und Wege unabhängig voneinander gewichten.

Weitere Ortsseite: El Tablero.

Wege

Eine Route durch die mittleren Lagen der Region Agache und Fasnia verläuft über den Camino Real del Sur und beginnt im Ort El Escobonal bei der Pfarrgemeinde San José.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Güimar.

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