Fañabé zwischen Strand, Kultur und Geschichte

File:Playa de Fañabé R05.jpg File:Playa de Fañabé R05.jpg Foto: Marc Ryckaert via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Morro Grueso gibt Fañabé ein klar greifbares historisches Motiv: Die archäologische Zone besitzt den Status eines Bien de Interés Cultural. Sie liegt in der Nähe von Fañabé auf einem felsigen Interfluvium zwischen dem Barranco del Agua und dem Barranco de Fañabé. Zu Morro Grueso gehört eine Felskunststation mit etwa 18 gravierten Tafeln.

Kultur und Geschichte

In Fañabé befindet sich außerdem die Cruz de Morro Grueso; sie wurde 1961 von Missionaren auf dem Gipfel des Berges aufgestellt. Der heutige Ortskern von Fañabé entstand etwa in den 1950er-Jahren als Arbeitersiedlung. Die mit dieser Siedlung verbundenen Flächen wurden zunächst für den Tomatenanbau und später für den Bananenanbau genutzt.

Die heutige Iglesia de Nuestra Señora del Campo wurde am 15. September 2002 gesegnet und eingeweiht. Sie verfügt über ein Glockenspiel mit sechs Glocken. Die neue Kapelle von Fañabé wurde 1961 fertiggestellt und eingeweiht. Das Stadtteilfest von Fañabé erinnert an Nuestra Señora la Virgen del Campo. Bei den Feierlichkeiten von Fañabé finden Aktivitäten zwischen dem Sportpavillon und dem Platz statt.

Für Ihre Tagesplanung können Sie archäologische Spuren, religiöse Zeugnisse, Siedlungsgeschichte und Festkultur als unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander betrachten.

So entsteht ein abwechslungsreiches Bild des Ortes, ohne dass alle Eindrücke demselben Bereich zugeordnet werden müssen: Morro Grueso steht für die ältere Geschichte, die Kirchen und die Kapelle für religiöse Zeugnisse, während Siedlung, Anbauflächen und Festtage weitere zeitliche und gesellschaftliche Bezüge sichtbar machen. Diese Unterschiede helfen dabei, die eigenen Besichtigungen nach Interesse und verfügbarer Zeit zu ordnen.

Landschaft und Wege

Der Camino de la Virgen beginnt an einem Zugang an der Straße von Fañabé nach La Caleta. Das erhaltene Waschhaus von Fañabé besteht aus Zement, liegt am Hang des Barranco del Agua und ist als Beispiel des ethnografischen Erbes der Gemeinde erhalten geblieben.

Wer Wege, Landschaft und historische Orte verschieden gewichten möchte, kann diese Aspekte getrennt in die eigene Tagesplanung einordnen.

Strand und Erreichbarkeit

Die Playa de Fañabé ist ein 600 Meter langer und 40 Meter breiter Stadtstrand. Direkt am Strand gibt es Angebote für Wassersport. Die Playa de Fañabé ist zu Fuß leicht oder mit dem Auto erreichbar; außerdem gibt es eine interurbane Busverbindung.

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Weitere Ortsnamen

Weitere Ortsnamen für Ihren Vergleich sind Armeñime, Taucho, Marazul, Tijoco Bajo, Las Moraditas, Playa Paraiso, Los Menores und Callao Salvaje.

Öffentliche Orte

Das Centro Cultural de Fañabé verfügt über einen Veranstaltungssaal, eine Bibliothek und drei Lernräume. Es ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Adeje.

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