Mancha Blanca auf Lanzarote: Vulkanwege, Kultur und Tradition
Unterkünfte in Mancha Blanca
Mancha Blanca auf Lanzarote führt zu einem Ort, an dem die Lava der Vulkanausbrüche von 1730 bis 1736 zum Stillstand kam. Ein Kreuz aus Teakholz markiert diese Stelle, die als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Historische Stätte geschützt ist.
File:Nuestra Señora de Los Dolores - Mancha Blanca - Lanzarote.JPG
Foto: H. Zell via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Wenn Sie eine Ferienwohnung in Mancha Blanca suchen, vergleichen Sie auf den jeweiligen Angebotsseiten Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen. Diese drei Angaben gehören zu den konkreten Buchungsdetails, die Sie vor einer Entscheidung nebeneinander prüfen können.
Natur und Wege
Das Zentrum von Mancha Blanca verfügt über einen erhöhten Steg, der einen Rundgang über Lavaströme ermöglicht. Diese erreichten während der Ausbrüche von 1730 bis 1736 landwirtschaftlich genutzte Flächen.
Die Ruta Termesana ist ein geführter Spaziergang von etwa 2 km mit sehr geringem Schwierigkeitsgrad und einer Dauer von ungefähr 3 Stunden. Die Teilnahme findet nach vorheriger persönlicher oder telefonischer Anmeldung statt.
Die Route führt durch einen Bereich des Parks mit verschiedenen Strukturen des jüngeren Vulkanismus; dabei werden deren Dynamik und Geomorphologie erläutert. Außerdem geht es um die Besiedlung durch Flechten und den handwerklichen Anbau in der Umgebung.
Von Mancha Blanca aus beginnen mehrere Wanderwege. Die unterschiedlichen Weg- und Erlebnisformate lassen sich dadurch nach Länge, Dauer und thematischem Schwerpunkt vergleichen.
Besucherzentrum
Das Centro de Visitantes e Interpretación de Mancha Blanca ist für Besucher mit eingeschränkter Mobilität oder eingeschränktem Sehvermögen angepasst.
Die Dauerausstellung erklärt den Vulkanismus der Kanarischen Inseln und von Timanfaya sowie die örtliche Flora, Fauna und Küste.
Für die Vermittlung der natürlichen und kulturellen Werte dieses Gebiets werden audiovisuelle Tafeln, Modelle und ergänzende Aktivitäten eingesetzt.
Kultur und Geschichte
Die Ermita de Los Dolores und ihre Zisterne sind als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Monument geschützt.
Die Ermita de Los Dolores wurde im Zusammenhang mit den Vulkanausbrüchen von 1730 bis 1736 als gemeinsames Gelübde der Einwohner von Tinajo an die Jungfrau Maria errichtet.
Für die Gestaltung des Portals, des Okulus und der seitlichen Strebepfeiler verwendet die Ermita Vulkangestein aus der Umgebung.
Feste und Traditionen
Der 31. Juli, an dem die Eruptionen von 1824 begannen, ist als Día del Volcán bekannt. Am 15. September wird der Tag Nuestra Señora de Los Dolores gefeiert.
Die Feria Insular de Artesanía de Mancha Blanca findet im Rahmen der Feierlichkeiten zu Nuestra Señora de los Volcanes statt und versammelt Handwerker aus dem gesamten Archipel.
Die Prozession der Romería de los Dolores beginnt in Tinajo und endet an der Ermita de los Dolores in Mancha Blanca.
An der Romería de los Dolores nehmen Menschen von der gesamten Insel Lanzarote und aus dem übrigen Archipel in traditioneller Kleidung teil. Die Prozession umfasst lokale Imbisse sowie Musik mit Timples, Gitarren und Chácaras.
Weitere Ziele
Weitere Orte auf derselben Ebene sind La Santa, La Vegueta und El Cuchillo.
Markt und lokale Erzeugnisse
Der Mercado Agrícola y Artesanal repräsentiert die traditionellen Bereiche der Gemeinde Tinajo: Landwirtschaft, Erzeugnisse aus der Viehzucht, Produkte aus dem Meer und Konditoreiwaren.
Auf dem Mercado Agrícola y Artesanal gibt es Folkloreaufführungen und traditionelle Vorführungen, darunter Dreschen, Weinlese und Traubentreten, das Rösten von Mais sowie die Herstellung von Gofio.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tinajo.