Frontera: Küste, Wald und Kultur
Unterkünfte in Frontera
Der Camino de Jinama folgt einer historischen Zugangsroute nach El Golfo und verläuft durch den botanisch bedeutsamen Monteverde-Wald auf El Hierro. Für weitere Ortsideen können Sie außerdem Los Llanillos aufrufen.
File:Catedral, Jerez de la Frontera, España, 2015-12-07, DD 21-23 HDR.JPG
Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Kultur
Das Ecomuseo de Guinea bietet eine etwa 30-minütige Führung mit einem Juaclo, einem Wohnort der Ureinwohner, sowie vier mit Gegenständen und Hausrat aus verschiedenen Jahrhunderten ausgestatteten Häusern. Es präsentiert Guinea, die älteste Siedlung im Tal El Golfo, heute vollständig verlassen und als touristische Attraktion sowie als kultureller und künstlerischer Ausdruck des früheren Lebens auf El Hierro rekonstruiert. Neben dem Ecomuseo de Guinea kann das Centro de Recuperación del Lagarto Gigante de El Hierro besucht werden, das sich mit der vom Aussterben bedrohten endemischen Rieseneidechse von El Hierro befasst.
Die Iglesia de Nuestra Señora de Candelaria ist die Pfarrkirche der Gemeinde La Frontera und wurde 1818 an der Stelle einer früheren Kapelle errichtet. Der Campanario de Joapira ist ein freistehender Glockenturm auf dem vulkanischen Kegel der Montaña Joapira und gehört zum Prozessions- und Sakralensemble der Kirche. Die Ermita de San Juan Bautista in Las Puntas wurde vom kanarischen Architekten Alejandro Beautell entworfen und durch internationale Architekturpreise und -auszeichnungen anerkannt. Sabinosa ist mit der Herstellung handwerklicher Weine verbunden.
Die Bajada de la Virgen de los Reyes findet am ersten Samstag im Juli alle vier Jahre statt und beginnt an der Ermita de los Reyes.
Natur
Das Tal El Golfo entstand durch Erosion nach einem Einsturz des Geländes, der einen großen Tsunami auslöste. El Sabinar ist ein Wacholderhain auf der Hochebene La Dehesa mit von den Passatwinden geformten Sabinas, die teilweise bis zu tausend Jahre alt sind. Der Parque Rural de Frontera bietet ein Wegenetz mit Abschnitten des PR-EH 1 durch die Lorbeerwälder von Mencáfete und zu den Golfen Las Playas und Frontera.
Küste
Der Charco de los Sargos ist ein Badebereich in der Gemeinde Frontera, dessen besondere Form von einer hohen Klippe geprägt wurde und der durch die Meeresbrandung zu mehreren zum Baden eingerichteten Bereichen geformt ist. El Verodal ist ein vulkanischer Strand in der Gemeinde La Frontera mit rötlichem Vulkansand, großen Lavaströmen und imposanten Klippen in der Umgebung.
Arenas Blancas ist eine 50 Meter lange Bucht im Parque Rural de Frontera, deren heller Sand aus von Meeresströmungen herangetragenen und durch Wellenschlag erodierten Muschelschalen stammt. Arenas Blancas verfügt über keinen direkten öffentlichen Nahverkehr: Vom Parkplatz ist ein Fußweg erforderlich, alternativ ist die Anfahrt mit einem Geländewagen möglich. La Maceta besteht aus drei natürlichen, durch menschliche Gestaltung ergänzten Badebecken.
Nachthimmel
La Frontera besitzt die Zertifizierung als Municipio Starlight für die Qualität seines Nachthimmels und sein Engagement für den Astrotourismus. Der Mirador Astronómico Charco Azul verfügt über eine Tafel mit den von dort sichtbaren Sternbildern und einen Pfosten, der zur besseren Beobachtung auf Polaris weist.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: El Hierro.
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