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Die Xunta de Galicia weist Mámoa do Rei beziehungsweise Chan de Castiñeiras in Vilaboa als archäologische Zone aus. Mámoa do Rei ist ein stark beschädigtes Ganggrab innerhalb eines drei Meter hohen Grabhügels.
File:Casa da Cultura de Riomaior (Cobres, Vilaboa).jpg
Foto: Estevoaei via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Weitere Orte zur Entdeckung: Vilavella, Moaña, Figueiras, As Neves, Viascón, Rebón (San Pedro), Bandeira und Ponte Caldelas.
Aussicht und Küstenlandschaft
Der Miradoiro de Cotorredondo liegt auf 550 Metern Höhe und bietet Ausblicke auf die Rías von Vigo, Pontevedra und Arousa sowie auf die Ensenada und die Insel San Simón. Der Komplex der Salinas do Ulló besteht aus zwei aneinandergrenzenden rechteckigen Becken, die unter Nutzung einer natürlichen Bucht am inneren Ende der Ría angelegt wurden. Die Salzproduktion in den Salinas do Ulló wurde Anfang der 1720er-Jahre eingestellt.
Die Salinas do Ulló in Paredes ermöglichen über ihre Mauern einen einfachen Zugang zur Ensenada de San Simón. Bei den Gezeiten werden dort Flächen freigelegt, die reich an Muscheln und anderen zweischaligen Schalentieren sowie an Wasservögeln sind.
Wege und Wasser
Der Abschnitt des Jakobswegs in Vilaboa ist 3,5 Kilometer lang. Der Jakobsweg durch Vilaboa führt durch die Pfarrgemeinden Figueirido und Bértola und passiert die 1617 errichtete Capela de Santa Marta. Der Lago de Castiñeiras ist mit dem portugiesischen Küstenweg des Jakobswegs verbunden.
Der Ausgangspunkt des PR-G 103 Sendeiro dos Petroglifos de Cobres ist von der N-550 über die N-554 und die Abzweigung nach Areeiros in Cobres erreichbar. Der Rundweg PR-G 103 Sendeiro dos Petroglifos de Cobres beginnt in Areeiros, führt durch den Wald mit Petroglyphen beiderseits des Weges und bietet einen Abzweig zum Mirador de Acuña.
Die Route am Río Maior umfasst die Fervenza de Tras do Río sowie kleinere Wasserfälle nahe dem Beginn und dem Ende des Weges. Der Sendeiro dos Muíños de Riomaior ist ein PR-G-Weg, der 35 Mühlen zwischen der Casa da Cultura de Río Maior und der Mühle von Miguel Lois in Bartáns erschließt. Die Mühlen am Río Maior bewahren Steinmauern, Mühlräder, Mühlenböden und Wasserversorgungssysteme.
Archäologie und historische Orte
Das Erholungsgebiet Cotorredondo verfügt über klar angelegte Wege. Zahlreiche Quellen, Kinderspielplätze, Tische und Grillstellen gehören ebenfalls zum Erholungsgebiet Cotorredondo. Der Park Cotorredondo umfasst archäologische Fundstätten aus dem Megalithikum und der Bronzezeit, darunter Grabhügel und Petroglyphen.
Das Gebiet am Lago de Castiñeiras ist leicht zugänglich, im Allgemeinen jedoch wegen seines vollständig natürlichen Charakters nicht für Rollstuhlfahrer zugänglich. In der ehemaligen Granxa das Salinas sind die Überreste einer Kapelle sowie eines monumentalen granitenen Herds mit Abzugshaube erhalten. Der Forno Caleiro de San Adrián wurde 1936 eröffnet und war bis in die 1960er-Jahre in Betrieb.
Feste und Traditionen
Die traditionelle Corrida do Galo findet am Karnevalsdienstag statt, nachdem Madamas und Galáns mit traditioneller Musik und Tänzen in das Festgelände eingezogen sind. Das Entroido de Cobres gilt als der einzige traditionelle Karneval in Galicien, bei dem die Hauptfiguren keine Masken tragen. Das Entroido de Cobres wird seit dem 18. Jahrhundert gefeiert, mit Ausnahmen während der Jahre des Spanischen Bürgerkriegs und im Jahr 2021.
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