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O Hío: Küste, Kultur und Ferienwohnungen

Unterkünfte in O Hío

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur und Geschichte

Im Inneren der Kirche Santo André do Hío verbindet sich die gotische Gewölbeform der Kreuzgratgewölbe mit der barocken Ausführung der Kassettengewölbe. Die Kirche bewahrt zudem eine ursprüngliche romanische Fassade aus dem 12. Jahrhundert. Entlang ihrer Dachtraufe weist Santo André do Hío eine Sammlung verzierter Konsolen auf.

Gerade das Nebeneinander dieser Bauelemente macht die Kirche zu einem Ort, an dem sich unterschiedliche Epochen an einem einzigen Bauwerk ablesen lassen. Im Inneren stehen die gotischen Kreuzgratgewölbe den barocken Kassettengewölben gegenüber, während die romanische Fassade und die Konsolen an der Dachtraufe weitere historische Details an der Kirche sichtbar machen. So verbindet sich der Blick auf den Kirchenraum mit der Betrachtung der Außenarchitektur.

Das Heiligtum O Facho umfasst mehr als 175 Altarstelen, deren Widmung Lar Berobreo gilt. Der Cruceiro de O Hío wurde 1872 von Ignacio Cerviño geschaffen, der als Bildhauer und Steinmetz tätig war. Die Danza de San Roque ist als galicisches touristisches Interesse anerkannt. Ihre Datierung reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück.

Damit begegnen sich in O Hío mehrere Formen des kulturellen Erbes: die Ausstattung eines Kirchenraums, die große Zahl der Altarstelen am Heiligtum, ein von Ignacio Cerviño geschaffener Cruceiro und eine überlieferte Tanztradition. Die zeitlichen Bezüge reichen von der romanischen Fassade und der bis ins 14. Jahrhundert zurückreichenden Danza de San Roque bis zum 1872 entstandenen Cruceiro. Die Widmung der Altarstelen an Lar Berobreo ergänzt diese historischen Bezugspunkte um einen eigenen religiösen Zusammenhang.

Natur und Küste

Praia de Melide liegt in einem Naturraum, der durch das Natura-2000-Netz geschützt ist. Vom Monte Facho aus bietet sich ein weiter Panoramablick über einen großen Teil der Rías Baixas. Von O Hío aus können Sie außerdem die Klippen der Costa da Vela betrachten, die sich entlang der Küste bis zum Cabo Home erstrecken.

Die Küstenlandschaft zeigt dabei verschiedene Maßstäbe: Praia de Melide liegt in einem geschützten Naturraum, vom Monte Facho reicht der Blick weit über die Rías Baixas, und an der Costa da Vela folgt die Klippenlinie der Küste bis zum Cabo Home. Diese benannten Orte beschreiben die Landschaft nicht als einheitliche Kulisse, sondern als Zusammenspiel von Strand, Aussichtspunkt und Küstenabschnitt.

Wandern und Anfahrt

Der Rundwanderweg Sendero Circular de la Costa de Soavela führt am Aussichtspunkt Pozo Negro über den schroffen Klippen vorbei. Bei Sonnenuntergang bietet der Weg Ausblicke auf die Cíes-Inseln.

Der Verlauf des Weges verbindet den Aussichtspunkt Pozo Negro mit dem schroffen Küstenabschnitt; bei Sonnenuntergang richtet sich der Blick von dort auf die Cíes-Inseln. Der Name Sendero Circular de la Costa de Soavela bezeichnet dabei ausdrücklich einen Rundwanderweg und ordnet die Strecke in den Küstenraum von O Hío ein.

Für die Anfahrt ist die Kirche Santo André do Hío von Cangas aus über die Straße PO-315 in Richtung Aldán erreichbar. Nach 4 km biegen Sie links ab; nach weiteren 1 km liegt die Kirche am rechten Straßenrand.

Die beschriebene Anfahrt folgt damit einer klaren Abfolge über Cangas, die PO-315 und die Richtung Aldán: zuerst die Abzweigung nach 4 km, anschließend ein weiterer Kilometer bis zur Kirche auf der rechten Seite.

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Weitere Ziele

Weitere Ziele im selben übergeordneten Raum: Cerdedo, Vilagarcia De Arousa, Terra de Celanova, A Guarda, Vila De Cruces, Costoia, Santiso, Buezas.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pontevedra.

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