Camposancos: Strände, Wege und Kultur
Unterkünfte in Camposancos
Am rechten Ufer des Flusses Miño liegt die Playa de Camposancos. Über diese am Wasser gelegene Playa führt die PR-G 160 Ruta da Desembocadura do Miño. Die Route ist 8,6 Kilometer lang und verläuft durch das Mündungsgebiet des Miño, das als L.I.C. Baixo Miño und Z.E.P.A. Esteiro do Miño ausgewiesen ist. Strand, Ufer und Mündungsgebiet gehören damit zu einem zusammenhängenden Verlauf, der die Landschaft am Fluss in eine längere Wegstrecke einbindet. Für die persönliche Tagesplanung bildet die Streckenlänge einen konkreten Rahmen; aktuelle Streckenbedingungen sollten vor dem Start einer Wanderung geprüft werden. Die Route führt dabei über einen Strandabschnitt und zugleich durch das benannte Mündungsgebiet.
File:Estaleiros na Pasaxe, Camposancos, A Guarda.JPG
Foto: HombreDHojalata via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Natur
Eine weitere Wanderroute ist die PR-G122 Caminos del Trega. Sie bietet eine Aufstiegsvariante ab Camposancos. In der näheren Umgebung liegen Praia de Camposancos, Praia Fedorento und Praia de Moledo. Alle drei Ziele sind Strände. Ergänzt wird diese Folge von Küsten- und Uferzielen durch den Monte de Santa Trega, einen Berg in der näheren Umgebung von Camposancos. So reicht das Landschaftsbild vom Miño-Ufer und seinem Mündungsgebiet über mehrere Strände bis zu einem Berg. Die Aufstiegsvariante ergänzt die am Wasser verlaufende Route um eine andere Wegführung. Für Wanderungen ist es sinnvoll, aktuelle Streckenbedingungen vor dem Start zu prüfen.
Wege und Pilgerroute
Die Playa O Muíño liegt am Camiño Portugués da costa. Im Ortsteil O Couto in Camposancos befindet sich A Poza, ein Brunnen und eine öffentliche Waschanlage. In der Pfarrei Camposancos sind Überreste historischer Windmühlen von der Senda Litoral oder der Ruta de las Cetarias aus zu sehen. Der Marco de O Couto befindet sich am Anfang einer Straße direkt am Camino Portugués de la Costa.
Damit treffen an den Wegen verschiedene Spuren zusammen: eine Strandlage am portugiesischen Küstenweg, ein Brunnen mit öffentlicher Waschanlage, historische Windmühlen und ein Wegzeichen am Camino. Bei einem Küstenweg können aktuelle Transportfahrpläne für die Anreise eine Rolle spielen und sollten vorab geprüft werden.
Kultur und Geschichte
Die Iglesia de Visitación Camposancos wurde ab 1816 über einer Kapelle von San Amaro errichtet und Mitte des 19. Jahrhunderts fertiggestellt. In der näheren Umgebung von Camposancos liegt La Casa Taller, ein Museum. Auch das Museo do Mar ist ein Museum in der näheren Umgebung von Camposancos. Die Baugeschichte der Kirche verbindet die Kapelle von San Amaro mit ihrer Fertigstellung im 19. Jahrhundert. Für Museen gehören aktuelle Öffnungszeiten zur üblichen Besuchsvorbereitung; sie sollten vor einem Besuch geprüft werden.
In A Pasaxe steht das ehemalige Jesuitenkollegium; es gilt als Keimzelle der Universität Deusto. In der Umgebung von Camposancos befinden sich außerdem Forte da Lagardeira, eine Festung, und Anta da Barrosa, eine historische Stätte.
Weitere Orte: Cambados, A Lama, Fornelos, Ribadulla, Cerdedo, Viascón, Silleda und Bandeira.
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