Bueu entdecken: Cabo Udra, Kultur und Ferienwohnungen
Unterkünfte in Bueu
Natur und Wege
Ab Bueu führt eine Route zum Cabo Udra. Sie ist ausgeschildert. Auf ihr sind eigentümliche „chozos“ zu sehen. Dabei handelt es sich um von Hirten im Schutz zahlreicher Felsen errichtete Bauten. Außerdem sind auf der Route verlassene Militärbatterien zu sehen.
Die Route verbindet damit unterschiedliche Spuren der Nutzung desselben Landschaftsraums: die von Hirten errichteten Bauten und die verlassenen militärischen Anlagen. Beide Elemente liegen entlang einer ausgeschilderten Wegführung zum Cabo Udra und gehören dort gemeinsam zum beschriebenen Bild der Route.
Auf der Insel Ons gibt es vier Wanderwege. Sie sind farblich markiert und ausgeschildert. In den Karten des Nationalparks sind die Wege verzeichnet. Das Ons-Archipel ist seit 2001 als Besonderes Schutzgebiet für Vögel ausgewiesen. Die Ausweisung trägt die Bezeichnung ZEPA. Das Archipel ist außerdem in das besondere Schutzgebiet „Komplex Ons-O Grove“ einbezogen. Dafür steht die Abkürzung ZEC.
Die Angaben zu den vier Wegen verbinden die farbliche Kennzeichnung und die Ausschilderung mit der kartografischen Darstellung im Nationalpark. Die Bezeichnungen ZEPA und ZEC beziehen sich dabei auf ausgewiesene Schutzgebiete, in die das Ons-Archipel einbezogen ist.
Kultur und Geschichte
Das Museo Massó befindet sich in den Räumlichkeiten der ehemaligen Massó-Konservenfabrik in Bueu. Ein Bereich des Museums ist der maritimen Ethnografie gewidmet. Weitere Museumsbereiche betreffen die Fischkonserven- und Fischsalzindustrie. Auch die Schifffahrt gehört zum Umfang des Museums.
Die frühere Nutzung der Räumlichkeiten als Konservenfabrik steht damit neben den Museumsbereichen, die maritime Ethnografie, Fischkonserven- und Fischsalzindustrie sowie Schifffahrt behandeln. Der Ort bewahrt folglich sowohl die Verbindung zum ehemaligen Fabrikgebäude als auch die genannten maritimen Themen.
Die Iglesia de Santa María de Cela ist ein romanischer Kirchenbau. Im 12. Jahrhundert wurde sie vom Orden des Heiligen Johannes von Jerusalem errichtet. Später war dieser Orden als Malteserorden bekannt.
Die Iglesia de Santa María de Beluso besitzt einen Baukörper mit lateinischem Kreuzgrundriss aus dem 16. Jahrhundert. Durch spätere Ergänzungen vereint die Kirche Stilmerkmale von der Romanik bis zum Neoklassizismus.
Damit stehen in den beiden Kirchen unterschiedliche historische Angaben nebeneinander: Santa María de Cela ist mit dem romanischen Bau und dem Orden des Heiligen Johannes von Jerusalem verbunden, während Santa María de Beluso ihren Baukörper aus dem 16. Jahrhundert und spätere Stilerweiterungen bewahrt.
Der Calvario im Umfeld der Iglesia de San Martiño de Bueu stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. In Galicien gibt es nur drei solcher Monumente.
Weitere Orte finden Sie unter: Bandeira, Baiona, Vilar, A Almuíña, Caldas De Reis, Ribadumia, Salcidos und Porriño.
Feste und Film
Das Festival SonRías Baixas findet jedes Jahr am ersten Augustwochenende statt.
Das Internationale Kurzfilmfestival von Bueu, FICBUEU, entstand 2008 als Ort zur Verbreitung der Kurzfilmkunst. Zum FICBUEU gehören als begleitende Aktivitäten unter anderem filmbezogene Tapas-Routen.
Das Festival und das Kurzfilmfestival unterscheiden sich dabei durch ihre zeitliche und inhaltliche Beschreibung: Für SonRías Baixas ist das erste Augustwochenende genannt, während FICBUEU mit der Verbreitung der Kurzfilmkunst und filmbezogenen Tapas-Routen verbunden ist.
Oktopus und lokale Feste
Die Festa do Polbo de Bueu wurde 1999 ins Leben gerufen. Sie sollte den Oktopus als eines der wichtigsten Produkte des Ortes bekannt machen.
Bei der Festa do Polbo wird Oktopus unter anderem als polbo á feira zubereitet. Weitere Zubereitungsformen sind die Empanada, die Caldeirada, Pizza und Wok.
Die genannten Zubereitungsformen reichen dabei von polbo á feira über Empanada und Caldeirada bis zu Pizza und Wok. Sie gehören zur Beschreibung der Festa do Polbo und stehen in Verbindung mit dem Oktopus als dem dort hervorgehobenen Produkt.
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