Ribadavia – Geschichte, Festa da Istoria und Camino del Vino
Unterkünfte in Ribadavia
Kultur und Geschichte
Ribadavia wurde 1947 als historisch-künstlerisches Ensemble unter Schutz gestellt. Die Mauern und Tore von Ribadavia stammen aus dem 12. bis 15. Jahrhundert. Die Igrexa de Santiago wurde Ende des 12. Jahrhunderts in Auftrag gegeben, um die älteste Pfarrei von Ribadavia aufzunehmen. Die Igrexa de San Xoán wurde im 12. Jahrhundert unter der Jurisdiktion der Ritter des Militärischen und Hospitalischen Ordens vom Heiligen Johannes von Jerusalem errichtet. Diese Ritter kümmerten sich um Pilger nach Santiago aus Braga und dem Landesinneren Portugals.
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Foto: Lmbuga (Luis Miguel Bugallo Sánchez) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Die beiden Kirchen verweisen damit auf unterschiedliche historische Zusammenhänge innerhalb des Ortes: Santiago steht mit der ältesten Pfarrei von Ribadavia in Verbindung, während San Xoán den Ordensbezug und die Betreuung der Pilger aus Braga und dem portugiesischen Landesinneren sichtbar macht. Zusammen mit den Mauern und Toren, deren Entstehung sich über mehrere Jahrhunderte erstreckt, gehören sie zu den benannten historischen Zeugnissen des geschützten Ensembles.
Historische Zeugnisse
Im historischen Ortszentrum von Ribadavia befindet sich das Museo Etnolóxico de Ribadavia. Das Museum ist in einem Palais untergebracht, das als Pazo de Baamonde oder Casa de la Fundación bekannt ist. Die Capela de San Lázaro aus dem 12. Jahrhundert ist das einzige erhaltene Zeugnis eines Leprosoriums. Dieses Leprosorium bestand dort vom 12. bis zum 18. Jahrhundert und verschwand im 18. Jahrhundert vollständig.
Weitere Ziele im selben übergeordneten Zielbereich sind Nogueira De Ramuín, Requiás, Untes, A Veiga, O Viso, Pazos, Dornelas und Vilariño.
Feste und Rundgänge
Für die zeitliche Planung eines Besuchs ist der letzte Samstag im August der festgelegte Termin der Festa da Istoria im jüdischen Viertel von Ribadavia. Die Festa da Istoria ist als Fest von nationalem touristischem Interesse anerkannt. Während der Veranstaltung gibt es im jüdischen Viertel Stände mit gastronomischen und handwerklichen Produkten. Bezahlt wird dort mit Maravedís.
Mit dem letzten Samstag im August ist der Festtermin eindeutig an einen bestimmten Tag im Jahreskalender gebunden. Im jüdischen Viertel treffen dabei gastronomische und handwerkliche Stände auf die historische Bezeichnung der Veranstaltung als Festa da Istoria; für die Zahlungen vor Ort werden Maravedís verwendet.
Die Gemeindetourismusstelle von Ribadavia bietet einen Besuch der Festung von Ribadavia an. Bei diesem Besuch werden ihre Geschichte und die im Inneren gefundenen Überreste vorgestellt. Das Barrio Judío ist Teil des von der Gemeindetourismusstelle vorgeschlagenen Rundgangs durch Ribadavia.
Wege und Landschaft
Für eine Wegplanung ist der Camino del Vino mit Ausgangspunkt in Ribadavia, dem linken Ufer des Avia, den Dörfern Sto André de Camporredondo und San Clodio sowie der Rückkehr über Berán und Beade konkret beschrieben. Die mittelalterliche Weinbaulandschaft Galiciens ist durch Weinberge auf Granitterrassen, gepflasterte Wege und Natur geprägt.
Die Wegbeschreibung des Camino del Vino nennt damit nicht nur Ribadavia als Ausgangspunkt, sondern auch das linke Ufer des Avia, Sto André de Camporredondo und San Clodio auf dem Hinweg sowie Berán und Beade für die Rückkehr. Die Landschaft verbindet Weinberge auf Granitterrassen mit gepflasterten Wegen und Natur.
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