Guitiriz entdecken: Wasser, Wege und Geschichte
Unterkünfte in Guitiriz
Wasserwege und Flüsse
Der PR-G 99 Ruta da Auga de Guitiriz verbindet in Guitiriz die drei Heilwasserquellen Valdobín, San Xoán de Lagostelle und Santo Domingo miteinander. Auf dieser Route gibt es keine nennenswerten Steigungen. Ihr Verlauf führt an den Ufern der Flüsse Parga und Ladroil entlang. Die Ruta do Río Requeixo beginnt an der Ponte de Roca und folgt den Anglerpfaden am Fluss Requeixo. Von dort führt sie bis zur Ponte do Porto dos Bois.
Weitere Orte: Begonte, Meira, Pidre, Adelán, Chantada, Argozón, A Airoá, Pedrafita Do Cebreiro
Spezialität und Fest
Die Torta de maíz de Guitiriz ist ein handwerklich hergestellter Kuchen. Zu ihren Zutaten gehören Eier, Zucker, Butter und Maismehl. Die Fiesta de la Torta de Maíz findet am ersten Sonntag im Juni statt.
Romanik und Sakralbauten
Die Iglesia Parroquial de Santa Cruz liegt in der Pfarrei Santa Cruz de Parga in Guitiriz. Sie ist eine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert. In der Pfarrei Labrada in Guitiriz steht die Igrexa Parroquial de Santa María. Der romanische Sakralbau wurde zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert wiederaufgebaut.
Der Calvario liegt in der Pfarrei Santa Cruz de Parga in Guitiriz. Er ist eine Gruppe von Kreuzen, die die Passion Christi darstellen. Für die Igrexa de Santa María de Labrada wird eine Führung angeboten. Die Führung dient der historischen Vermittlung ihrer Fresken.
In Santa Cruz de Parga treffen damit verschiedene Formen sakraler und ziviler Baukultur aufeinander. Die Iglesia Parroquial de Santa Cruz steht für die Romanik des 12. Jahrhunderts, während der Calvario die Passion Christi in einer Gruppe von Kreuzen darstellt. In Labrada ergänzen der wiederaufgebaute romanische Sakralbau und die Führung zur historischen Vermittlung der Fresken die baulichen Zeugnisse.
Baukultur und Bräuche
Der Pazo de Pontella liegt ebenfalls in der Pfarrei Santa Cruz de Parga in Guitiriz. Er stammt aus dem Jahr 1799 und ist ein Beispiel ziviler Architektur. Im Umfeld der Capela de San Alberte findet die berühmte Romería de San Alberte statt. Diese Romería wird jährlich veranstaltet.
Die Baukultur bleibt dabei nicht auf Kirchen und Sakralanlagen beschränkt. Der Pazo de Pontella steht als Beispiel ziviler Architektur für das Jahr 1799, während die Romería de San Alberte im Umfeld der Capela de San Alberte einen jährlich wiederkehrenden Brauch bildet.
Archäologie und Geschichte
Pena Xiboi ist in Guitiriz ein Felsunterstand. Er weist epipaläolithischen Einfluss auf und wird auf 5000 v. Chr. datiert. A Granxa ist ein kleiner Klosterkomplex in der Pfarrei Labrada. Errichtet wurde er im 13. Jahrhundert bei der Gründung der Pfarrei.
Eine römische Straße führte durch das Gebiet von Guitiriz. Sie verband Lucus Augusti mit Brigantia. Die Ruta de la Piedra de Díaz Castro führt zum Haus ehemaliger Steinmetze. Ihre Wege verlaufen mit Steinmauern durch Felder und natürliche Waldflächen.
So stehen in Guitiriz ein auf 5000 v. datierter Felsunterstand, ein im 13. Jahrhundert errichteter Klosterkomplex und die historische Verbindung zwischen Lucus Augusti und Brigantia nebeneinander. Die Ruta de la Piedra de Díaz Castro bewahrt dabei den Bezug zu ehemaligen Steinmetzen und führt durch die von Steinmauern gegliederten Felder und natürlichen Waldflächen.
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