A Pobra do Brollón: Natur, Wege und Kultur in der Ribeira Sacra

File:A Ponte, Barxa do Lor, A Pobra do Brollón.jpg File:A Ponte, Barxa do Lor, A Pobra do Brollón.jpg Foto: Estevoaei via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Natur und Landschaft

A Pobra do Brollón gehört zum Gebiet Ribeira Sacra. Das Gemeindegebiet von A Pobra do Brollón ist vom Schutzgebiet LIC Río Cabe betroffen. Am Aussichtspunkt A Capela bietet sich der Blick auf die Uferbereiche des Sil und die terrassierten Weinberge. Vom Aussichtspunkt Os Pasos nahe der Ortschaft As Laceiras sieht man den gesamten Kastanienhain von Paramedela, den Río Lor und die Sierra del Courel.

Die Fervenza de Pacios de Veiga ist ein etwa 8 Meter hoher Wasserfall am Río Cabe im Gemeindegebiet von A Pobra do Brollón. Der Zugang erfolgt über einen sehr steilen Abstieg, da es keinen Weg oder Pfad gibt.

Weitere Orte auf dieser Seite: Vilaxoán, Santo Estevo, Bolmente, Mondoñedo, Fonfría, Argozón, Rábade, Burela.

Wandern und Wege

Die homologierte Ruta de la Castaña y de la Miel PR-G 236 ist eine 10,3 Kilometer lange Rundroute von der Ortschaft Salcedo zum Kastanienhain von Paramedela. Sie führt am Tal des Río Lor und am Tal des Río Loureiro entlang.

Der Camino de Invierno führt in A Pobra do Brollón von Quiroga kommend durch Barxa de Lor, Castroncelos, den Hauptort A Pobra do Brollón und Cereixa und setzt sich anschließend in Richtung Monforte fort.

Die Route PR-G 242 von der Kapelle San Vitoiro zur Mina da Veneira führt von der Kapelle San Vitoiro bis zum Alto do Grail und berührt dabei Covadela sowie das ehemalige Bergarbeiterdorf A Veneira de Roques.

Kultur und Wein

Die Igrexa Parroquial de San Cosme de Liñares wurde im 17. Jahrhundert erbaut und besitzt Retabel aus dem 18. Jahrhundert sowie Skulpturen aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Zum historischen Ensemble von A Barxa gehört eine ursprünglich römische Fußgängerbrücke; außerdem sind Reste einer mittelalterlichen Straße sichtbar. In A Barxa treffen damit zwei historische Spuren aufeinander: die Brücke aus römischer Zeit und die sichtbaren Reste des mittelalterlichen Verkehrswegs.

Die Igrexa Parroquial de San Xiao de Veiga wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts erbaut und besitzt Retabel aus dem 18. Jahrhundert sowie Skulpturen im Innenraum. Ihre Bauzeit liegt damit deutlich vor der Errichtung von San Cosme de Liñares im 17. Jahrhundert; beide Kirchen bewahren Retabel aus dem 18. Jahrhundert.

Am Karnevalsmontag zeigt sich in Salcedo der Oso de Salcedo als mit Schaffellen, Glocken und einer Bärenmaske verkleidete Figur: Er zieht mit seinen Helfern durch den Ort, verfolgt die Menge und bestreicht Nachzügler mit Asche.

Die Bodegas de Vilachá umfassen 42 sehr alte, mit dem örtlichen Weinbau verbundene Weinkeller. Die Keller besitzen Mauern aus Bruchsteinmauerwerk und Satteldächer aus Schieferplatten.

Auf der Feria del Vino de Vilachá bieten lokale Weinbauern und kleine Weinkellereien am ersten oder zweiten Maiwochenende Besucherinnen und Besuchern ihre selbst erzeugten Weine zur Verkostung an.

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