Porto do Son: Küste, Kultur und Natur
Unterkünfte in Porto Do Son
Kultur
Das Castro de Baroña ist eine befestigte Siedlung der Eisenzeit. Bewohnt war sie vom 1. Jahrhundert v. Chr. bis zum 1. Jahrhundert n. Ausgewiesen ist sie als Kulturgut von besonderem Interesse (BIC).
Das Museo Marea ist ein ethnografischer Raum. Es konzentriert sich auf die Ausstellung von Objekten und die Vermittlung von Geschichten der Menschen von Porto do Son sowie der maritimen Kultur anderer Orte an der Ría. Zu den Ausstellungen gehören Fischereigeräte, Schiffsunglücke in der Region, die maritimen Berufe der Frauen sowie die Salz- und Konservenindustrie. Das Museo Marea dient auch als Touristeninformationsstelle.
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Foto: Luis Miguel Bugallo Sánchez (Lmbuga) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Die Ausstellung verbindet dabei Gegenstände des Alltags mit den Arbeitswelten an der Ría. Fischereigeräte stehen neben den Themen Schiffsunglücke, den maritimen Berufen der Frauen sowie der Salz- und Konservenindustrie. Im Museum treffen damit materielle Zeugnisse und überlieferte Geschichten der Menschen von Porto do Son und anderer Orte an der Ría aufeinander.
Auf dem Fischmarkt von Porto do Son spielt Oktopus mit dem Qualitätssiegel „Polbo en Lonxa“ eine wichtige Rolle bei den Auktionen. Das Siegel garantiert die Qualität und Herkunft des Produkts aus einem der sechs Fischmärkte der Ría Muros und Noia.
Bei einem Rundgang durch die Fischerdörfer Porto do Son und Portosín sind einige ehemalige Salzereien zu sehen. Dazu gehören die auf dem Inselchen von Punta Anguieira sowie die der Familien Ferrer und Lestón. Die genannten Anlagen gehören zu den sichtbaren Spuren dieser früheren maritimen Industrie.
Küste
Der Fischereihafen von Porto do Son liegt im hinteren Teil der Ría Muros und Noia. Er markiert die maritime Grenze zwischen den Rías Baixas und den Rías Altas. Kleine traditionelle Boote von Porto do Son betreiben Muschelsammeln und Reusenfischerei auf Oktopus.
Porto do Son ist einer von vier Häfen an der Ría, an denen die Variante des Jakobswegs durch die Rías Muros und Noia beginnt.
Natur
Die Praia das Furnas besitzt natürliche Becken. Entstanden sind sie durch die Erosion von Wind und Wasser im Schiefergestein. Eine barrierearme Promenade ermöglicht es, die Praia das Furnas auf ihrer gesamten Länge zu begehen.
Der Feuchtgebietskomplex von Xuño und Muro ist in das Netzwerk Natura 2000 aufgenommen. Er ist in das Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (LIC) „Complexo Húmido de Corrubedo“ integriert. In der Umgebung der Lagunen von Xuño und Muro gibt es zwei Beobachtungshütten zur Vogelbeobachtung.
Unterwegs
Die Senda litoral verbindet die Küste von Porto do Son von Norden nach Süden. Die Verbindung verläuft auf einer Länge von etwa 30 km. Der Club Náutico de Porto do Son fördert Wassersportaktivitäten. Darunter ist das Sportfischen.
Weitere Orte: Nebra, A Cruz, Portosin
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