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Castro: Barocke Kirche, Pazo de Libunca und Ruta religiosa

Unterkünfte in Castro

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Die Igrexa de Santa María de Castro ist eine barocke Kirche, die in einer ländlichen Umgebung von Castro liegt. Ihr rechteckiger Grundriss wird durch drei Gurtbögen gegliedert, die ein Tonnengewölbe tragen. Die Hauptfassade weist eine fünfeckige Gestaltung auf. Zu ihr gehört eine rechteckige Tür mit geradem Sturz, die zu einer runden Öffnung führt. Der Glockenturm der Igrexa de Santa María de Castro besitzt eklektische Elemente. Die Dächer sind je nach Gebäudeteil unterschiedlich geneigt und mit rechteckigen Schieferplatten gedeckt.

File:Casa castro de quintá narón a coruña wikigl.jpg File:Casa castro de quintá narón a coruña wikigl.jpg Foto: Nemigo via Wikimedia Commons, CC0

Damit zeigt die Kirche mehrere klar voneinander unterscheidbare Baumerkmale: Im Inneren bestimmen Grundriss, Gurtbögen und Tonnengewölbe die räumliche Gliederung, während außen die fünfeckige Fassade, die Tür mit geradem Sturz und die darüber angeordnete runde Öffnung zusammengehören. Der Glockenturm setzt mit seinen eklektischen Elementen einen eigenen architektonischen Akzent. Auch die unterschiedlich geneigten Dachflächen machen die verschiedenen Gebäudeteile an ihrer Form und an der rechteckigen Schieferdeckung ablesbar.

Kultur

Die Lage der Kirche am Camino Inglés ergänzt die architektonischen Einzelheiten um einen klar bezeichneten Bezug zu einem Pilgerweg. Als Zielpunkt gehört die Igrexa de Santa María de Castro außerdem zur religiösen Route Ruta religiosa in Narón. Die Ruta religiosa in Narón ist als Route mit niedrigem Schwierigkeitsgrad ausgewiesen.

So verbinden sich an diesem Ort Baugeschichte und ein benannter religiöser Weg, ohne dass die Kirche dabei auf ihre architektonische Gestalt reduziert wird. Der Camino Inglés und die Ruta religiosa in Narón sind zwei eigenständige Bezüge der Igrexa de Santa María de Castro. Der ausgewiesene niedrige Schwierigkeitsgrad gehört zur Ruta religiosa in Narón und beschreibt diese Route, nicht die Bauform oder den Standort der Kirche.

Geschichte

Der Pazo de Libunca wurde 1922 von der Familie Montenegro erbaut. Das Gebäude weist einen ausgeprägten modernistischen Stil auf. Zum Pazo de Libunca gehört ein kleiner botanischer Garten mit einem Keramikbrunnen. Der Pazo liegt in der Pfarrei Castro von Narón. Er besitzt erhaltene schmiedeeiserne Gitter, die zu den genannten Bauteilen des Anwesens gehören. Außerdem besitzt der Pazo de Libunca einen Portikus mit neoklassizistischen Säulen.

Am Pazo de Libunca treffen dadurch mehrere Gestaltungsebenen aufeinander. Das Baujahr 1922 und der ausgeprägte modernistische Stil ordnen das Gebäude zeitlich und stilistisch ein. Der kleine botanische Garten mit seinem Keramikbrunnen ergänzt den Bau um ein gestaltetes Außenelement. Die erhaltenen schmiedeeisernen Gitter, der Portikus und die neoklassizistischen Säulen gehören zu den unterschiedlichen sichtbaren Bestandteilen des Anwesens. Seine Lage in der Pfarrei Castro von Narón benennt zugleich die örtliche Einordnung.

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Weitere Bauwerke

Die Wallburg Castro de Santa María do Castro befindet sich in der gleichnamigen Pfarrei von Narón. Der Castro de Santa María do Castro befindet sich in Privatbesitz.

Die gleichnamige Pfarrei von Narón stellt die Verbindung zur lokalen Bezeichnung her. Der Hinweis auf den Privatbesitz gehört zur Einordnung des Castro de Santa María do Castro und grenzt ihn von den beschriebenen kirchlichen und herrschaftlichen Bauwerken ab.

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Weitere Ziele

Weitere verknüpfte Ziele sind Muxía, Brión de Arriba, O Alto, Cruces, Cerceda, Miñortos, Castrelo und O Pindo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Coruña.

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