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Ladrillar: Natur, Wege und hurdische Architektur

Unterkünfte in Ladrillar

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ladrillar liegt an einem Hang inmitten von mit Kiefern, Kastanienbäumen und Eichen bewachsenen Bergen. In seiner Umgebung gibt es Bäche und natürliche Becken, darunter Becken am Fluss Ladrillar. Zwischen Hanglandschaft, Wasser und traditioneller Baukultur lassen sich die Schwerpunkte einer Reise klar nebeneinanderstellen.

File:Ladrillar - 001 (30619403531) edited.jpg File:Ladrillar - 001 (30619403531) edited.jpg Foto: Luis Rogelio HM via Wikimedia Commons, CC BY 2.5

Natur und Wege

Die Ruta La Antigua verbindet Ladrillar und Aceitunilla und beginnt in Ladrillar. Auf der Verea del Risco Gordo führt der Weg durch Landschaften mit Kiefern, Steineichen und Erdbeerbäumen, überquert drei Bäche und bietet einen Panoramablick auf Cabezo. Der Berg La Hastiala befindet sich in der Umgebung von Ladrillar. Der Árbol Singular Enebro de Las Mestas ist ein geschützter Einzelbaum in dem zur Gemeinde Ladrillar gehörenden Weiler und ist 14 Meter hoch. Die unterschiedlichen Wegmotive eröffnen bei der Planung eine klare Auswahl zwischen Verbindung, Wald, Bachquerungen und Aussicht.

Die beiden Wegbezüge setzen dabei verschiedene Akzente: Die Ruta La Antigua ist durch ihre Verbindung zwischen zwei Orten geprägt, während die Verea del Risco Gordo die Landschaft mit Baumarten, Bachquerungen und einem Panoramablick beschreibt. La Hastiala ergänzt diese Darstellung als Berg in der Umgebung von Ladrillar, der Enebro de Las Mestas als einzelnes geschütztes Naturelement mit genauer Größenangabe.

Wasser und natürliche Becken

Der Charco de la Olla liegt nahe der Gemeinde Ladrillar an der Brücke; in den warmen Monaten nutzen Einheimische und Touristen ihn als Erholungsort. In Las Mestas gibt es natürliche Becken, die durch den Zusammenfluss der Flüsse Batuecas und Ladrillar entstanden sind. Wege, Fließgewässer und Becken setzen dabei jeweils eigene thematische Akzente für die Gestaltung der Tage.

Beim Wasser unterscheiden sich damit ein Erholungsort an einer Brücke und Becken, deren Entstehung mit dem Zusammenfluss zweier Flüsse verbunden ist. Zusammen mit den Bächen und den Becken am Fluss Ladrillar ergibt sich ein Landschaftsbild, in dem mehrere Formen von fließendem und gesammeltem Wasser nebeneinander sichtbar werden.

Kultur und Ortsbild

Der alte Ortskern von Ladrillar wird zur Besichtigung empfohlen; dort fügen sich Bögen, Durchgänge und traditionelle hurdische Häuser in die Landschaft ein. Das Centro de Interpretación e Información de Las Hurdes befindet sich in Riomalo de Arriba, einer zu Ladrillar gehörenden Außenortschaft, in einem typischen Haus der traditionellen hurdischen Architektur. Das Centro behandelt lokales Handwerk, Gastronomie, Feste und Architektur. Erschlossen wird es in einem geführten Rundgang, der durch Ausstellungstafeln ergänzt wird.

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Riomalo de Arriba gilt als eines der besten Beispiele hurdischer Volksarchitektur und wurde aus Schiefer, Schiefergestein, Erde und Holz errichtet. Das architektonische Ensemble bildet eine kompakte Siedlung mit steilen, gewundenen und häufig sehr schmalen Gassen, die sich an das Gelände anpassen. Die Kirche Parroquia San Isidoro befindet sich im weiteren regionalen Umfeld von Ladrillar.

So stehen im Ortsbild unterschiedliche Formen der Baukultur nebeneinander: der alte Ortskern mit Bögen und Durchgängen, das typische Haus des Informationszentrums und das kompakte Ensemble von Riomalo de Arriba. Der geführte Rundgang und die Ausstellungstafeln ergänzen die sichtbaren Häuser, Gassen und Materialien um die dort behandelten Themen Handwerk, Gastronomie, Feste und Architektur.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cáceres.

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