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Aliseda: Sierra, Mina Pastora und Tesoro

Unterkünfte in Aliseda

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Aliseda liegt am Fuß der 603 Meter hohen Sierra del Aljibe in bergigem, rauem Gelände und ist von mehreren Hügeln umgeben. Der größte Teil des Gemeindegebiets liegt im nördlichen Abschnitt der Sierra de San Pedro, dort, wo das Gebirge an die nördliche Penillanura Cacereña grenzt.

Landschaft und Natur

Zu den markanten Quarzit- und Schieferfelsformationen in Aliseda gehören die Canchos del Muelle und die Canchos de la Plata. Die Sierra de San Pedro bei Aliseda ist als Vogelschutzgebiet (ZEPA) und als Gebiet von regionalem Interesse (ZIR) ausgewiesen. In der Mina Pastora leben derzeit geschützte Fledermausarten.

Eine landschaftlich reizvolle Verbindung durch die Sierra de San Pedro bietet die EX-303: Die Straße führt auf 30 Kilometern von Aliseda bis Arroyo del Soldado nahe Alburquerque in das Gebirge hinein.

Wanderwege und Aktivitäten

In Aliseda gibt es elf ausgeschilderte Wanderwege, die fast zu allen Jahreszeiten begangen werden können. Am Stausee von Aliseda und am Río Salor sind sportliche Aktivitäten wie die Wanderroute Ruta de las Fuentes möglich.

Auf der Wanderroute „Sierra de Valdelasmanos“ lassen sich eine alte, zur Kirche gehörende Getreidemühle sowie die drei markanten Quellen Fuente Nueva, Fuente del Cura und Fuente del Castaño sehen.

Geschichte und Kultur

Die Mina Pastora hat protohistorische Ursprünge; in ihr wurde ein Ofen aus dem 7. oder 6. Jahrhundert v. Chr. entdeckt. Drei Ebenen der Mina Pastora sind für Besucher zugänglich. Dort finden sich Eisenminerale wie Goethit, Hämatit und Limonit, Sulfate, verschiedene Vegetation, römische Überreste und der protohistorische Ofen.

Die Mina Pastora kann besichtigt werden, um die frühere Eisenförderung und die Geschichte des Bergwerks kennenzulernen. Die Diputación de Cáceres führt das C.I. de la Mina Pastora als Interpretationszentrum in Aliseda.

Im Centro de Interpretación del Tesoro de Aliseda ist eine Nachbildung des Schatzes zu sehen. Eine Führung erläutert seinen Fund, Alisedas Rolle in der Protohistorie, die Goldschmiedetechniken und die einzelnen Stücke.

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Der Tesoro de Aliseda ist ein phönizisch-tartessischer Goldschmuck- und Beigabenfund, der am 29. Februar 1920 entdeckt wurde und als erster Fund dieser Art auf der Iberischen Halbinsel gilt.

Die Parroquia de Santa María de la Asunción ist eine größtenteils aus Mauerwerk und Schiefer errichtete Kirche aus dem 15. Jahrhundert mit einem barocken Retabel. Die Tumbas de los Moros bilden eine westgotische Nekropole mit sechs anthropomorphen, in Granit gehauenen Gräbern, die wahrscheinlich aus dem 6. oder 7. Jahrhundert stammen.

Südlich von Aliseda in der Sierra de San Pedro steht die Ermita de Nuestra Señora del Campo aus dem Jahr 1485. Sie wurde im 18. Jahrhundert erweitert und beherbergt ein Taufbecken aus dem 16. Jahrhundert.

Küche und Traditionen

Zur örtlichen Wildküche in Aliseda gehören unter anderem Gerichte oder Produkte aus Hirsch, Wildschwein, Hase, Taube und Rebhuhn. Zu den von der Gemeinde aufgeführten Schweinespezialitäten aus Aliseda zählen Chorizo, Patatera, Morcilla, Lomo und Jamón.

Die traditionelle Romería findet vierzehn Tage nach dem Ostersonntag an der Ermita de Nuestra Señora del Campo statt.

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Weitere Reiseziele

Weitere Reiseziele: Barrado, Torrecillas De La Tiesa, Herguijuela, Santa Cruz De La Sierra, El Torno, Pinofranqueado, Acehuche, Bohonal De Ibor.

Veranstaltungen

Bei „El Tesoro de Aliseda – La Leyenda“ finden am ersten Augustwochenende vor den Sommerfesten unter anderem Workshops, der Mercado de Tartessos, Theater, Besuche des Interpretationszentrums des Schatzes und der Mine sowie Wanderungen statt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cáceres.