Aldeacentenera – Puente del Conde und La Coraja
Aldeacentenera gehört zu den Orten des UNESCO-Geoparks Villuercas-Ibores-Jara. Kulturgeschichte, Landschaft und Wege eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf den Ort, von einem besonderen Denkmal bis zu Naturflächen im Gemeindegebiet.
Kultur und Geschichte
Der Puente del Conde ist ein von Aldeacentenera und Cabañas del Castillo gemeinsam getragenes Kulturgut von besonderem Interesse (Bien de Interés Cultural) in der Kategorie Denkmal. Die Brücke ist 65 Meter lang und stammt aus dem 15. Jahrhundert. Vom östlichen Ortsrand Aldeacenteneras ist der Puente del Conde über eine asphaltierte Piste und anschließend über einen 280 Meter langen Fußweg erreichbar.
Das Castro La Coraja besitzt einen befestigten Umfassungsbereich; im Inneren wurde eine Gruppe von Wohnhäusern entdeckt. Etwa 500 Meter vom Castro La Coraja entfernt liegt eine Nekropole mit mehr als 70 ausgegrabenen Urnengräbern. Beim Korridor-Dolmen La Coraja weisen einige der Orthostaten symbolische Gravuren auf.
Der Dolmen La Coraja liegt in einem ehemaligen vettonischen Castro; eines seiner Wohnhäuser nutzt den Dolmen als Teil einer Mauer. Das Castro La Coraja liegt auf der Finca de la Coraja etwa fünf Kilometer vom Ort Aldeacentenera entfernt und wird auf die Zeit um das 4. Jahrhundert v. Chr. datiert.
Im Naturkomplex El Ejido steht eine Nachbildung der keltischen Bauten des Castros La Coraja. Die Nachbildung wurde für kulturelle, vermittelnde und touristische Aktivitäten errichtet. Der Hauptaltar aus dem 18. Jahrhundert ist im Barockstil gestaltet.
Die Verbindung von Befestigungsresten, Bestattungsplatz, Dolmen und Nachbildung zeigt im Umfeld von La Coraja verschiedene Formen kultureller Überlieferung.
Sie können die kulturellen Hinweise als Spannweite lesen: vom gemeinschaftlich getragenen Denkmal über vettonische und keltische Spuren bis zur barocken Gestaltung.
Natur und Wege
Im nördlichen Teil des Gemeindegebiets von Aldeacentenera gibt es Lagunen und Steppen von großer ornithologischer Bedeutung. Die Ruta de las Avutardas ist eine Route, die Aldea del Obispo (La), Aldeacentenera und Torrecillas de la Tiesa zugeordnet ist.
Die Lagunen und Steppen im nördlichen Gemeindegebiet bilden dabei einen anderen Schwerpunkt als die Route, die drei Orte miteinander verbindet. Wer beide Themen nebeneinander betrachtet, erhält für Aldeacentenera sowohl einen Landschaftsbezug als auch einen überörtlichen Routenbezug. Auch die verschiedenen Ortsbezüge der Route lassen sich getrennt von den einzelnen Bau- und Fundstellen einordnen.
Bei der Auswahl einer Ferienwohnung in Aldeacentenera können Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen die relevanten Vergleichspunkte bilden. So lassen sich Angebote entlang des eigenen Zeitraums und der gewünschten Rahmenbedingungen ordnen. Diese praktische Orientierung ergänzt die inhaltliche Einordnung des Ortes, ohne die Kulturstätten und Landschaftsthemen auf einen einheitlichen Reisetyp zu reduzieren.
Weitere Orte
Weitere Orte: Casas Del Castañar, Malpartida De Plasencia, Cabezabellosa, Tejeda De Tiétar, Bohonal De Ibor, Zarza La Mayor, Casar De Palomero, Serrejón.
Anreise
Für die Anfahrt zum Geopark Villuercas-Ibores-Jara führt die Ausfahrt 240 der A-5 in Richtung Aldeacentenera.
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