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Ermua entdecken: Kultur, Wege und Ferienwohnungen

Unterkünfte in Ermua

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Landschaft und Wege

Die Landschaft von Ermua ist von einem zerklüfteten Relief mit eindrucksvollen Tälern geprägt, die zwischen steilen Hängen eingeengt liegen. Die PR-BI 70 ist eine Wanderroute und als Rundweg angelegt. Sie beginnt am Park im Viertel Okin Zuri und endet dort ebenfalls. Abschnittsweise verläuft die Route am Fluss entlang des alten Camino Real.

File:Ermua - Valdespina jauregia (1).jpg File:Ermua - Valdespina jauregia (1).jpg Foto: Ebaki via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Der historische Camino Real verband Bizkaia und Gipuzkoa. Ermua lag außerdem an einer Jakobsweg-Pilgerroute, die entlang der Küste von Irún nach Itziar führte. In den historischen Wegbezügen erscheinen damit sowohl der alte Verkehrsweg zwischen Bizkaia und Gipuzkoa als auch die frühere Küstenroute des Jakobswegs mit ihren beiden genannten Endpunkten.

Wer der PR-BI 70 folgt, trifft auf einen Wegraum, in dem der heutige Rundweg abschnittsweise mit dem historischen Camino Real verbunden ist. Der Park im Viertel Okin Zuri bildet dabei den benannten Ausgangs- und Endpunkt der Route. So stehen auf engem Raum zerklüftete Täler, steile Hänge, ein Flusslauf und die Erinnerung an frühere Verbindungen zwischen den beiden Provinzen nebeneinander.

Weitere Ziele auf derselben Ebene sind Portugalete, Gautegiz Arteaga, Güeñes, Areatza, Abadiño, Zierbena, Morga und Basauri.

Kultur

Die Iglesia de Santiago Apóstol wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Im Jahr 1602 wurde sie erweitert und wiederaufgebaut. Sie ist eine einschiffige Kirche, die von Kapellen flankiert wird. Ihr Hauptaltar ist ein beeindruckendes, ungefasstes barockes Werk aus Walnussholz mit reich ornamentierten salomonischen Säulen.

An der Iglesia de Santiago Apóstol lassen sich damit mehrere historische und gestalterische Ebenen an einem Bauwerk ablesen: die Entstehung im 16. Jahrhundert, die Erweiterung und der Wiederaufbau im Jahr 1602 sowie der einschiffige Innenraum mit seinen seitlichen Kapellen. Der Hauptaltar setzt mit dem ungefassten Walnussholz, dem barocken Aufbau und den ornamentierten salomonischen Säulen einen eigenen Schwerpunkt.

Der Palacio Marqués de Valdespina wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, nahe dem ersten Viertel dieses Jahrhunderts, erbaut. Er gilt als eines der bedeutendsten barocken Bauwerke im Baskenland.

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Der Palacio Lobiano ist ein Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert. In diesem Bau befindet sich die Casa de Cultura von Ermua mit einem Ausstellungsraum, einem Auditorium sowie Räumen für Malerei, Theater und Tanz. Die genannten Räume umfassen damit Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Kreativbereiche innerhalb der Casa de Cultura.

Im Palacio Lobiano stehen somit Renaissancearchitektur und heutige Kulturangebote im selben Gebäude zusammen. Der Ausstellungsraum, das Auditorium und die Räume für Malerei, Theater und Tanz nennen unterschiedliche Formen kultureller Nutzung, ohne den historischen Charakter des Bauwerks als Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert zu verändern.

Feste

Die Patronatsfeste zu Ehren des heiligen Santiago finden vom 24. bis 27. Juli statt. Das zugehörige Veranstaltungsprogramm beginnt am 14. Juli. Zu den prägenden Merkmalen der Santiagos in Ermua gehören vielfältige Aktivitäten, die Beteiligung der Bevölkerung und farbenfrohe Txarangas.

Die zeitliche Abfolge der Santiagos reicht damit vom Beginn des Veranstaltungsprogramms am 14. Juli bis zu den Patronatsfesten vom 24. Die vielfältigen Aktivitäten, die Beteiligung der Bevölkerung und die farbenfrohen Txarangas gehören zu dem Festgeschehen, das diesen Zeitraum prägt.

Die Feria de San Martín findet an dem Samstag statt, der dem Fest des heiligen Martin am nächsten liegt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bizkaia.

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