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Argómaniz zwischen Jakobsweg, Geschichte und Natur

Unterkünfte in Argómaniz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur und Baugeschichte

Argómaniz verbindet bedeutende Bauwerke mit dem Jakobsweg. Die Ermita de San Pedro de Quilchano ist eine protogotische Einsiedelei aus dem 13. Jahrhundert in Argómaniz und gehört zum Monumentalensemble sowie zur Kategorie Jakobsweg. Der Palacio de Larrea in Argómaniz gehört ebenfalls zum Monumentalensemble und zur Kategorie Jakobsweg.

Der Palacio de Larrea wurde Ende des 17. Jahrhunderts erbaut. Sein rechteckiger Grundriss und das Walmdach prägen die äußere Gestalt. Der Palacio beherbergt den Parador de Argomaniz, ein Tourismus-Hotel in Argómaniz. So steht das historische Bauwerk zugleich für die Architektur des Ortes und für eine konkrete Nutzung innerhalb des Palacios.

Auch die Pfarrkirche San Andrés führt in die Geschichte von Argómaniz. Sie ist eine Kirche aus dem 16. Jahrhundert mit kreuzförmigem Grundriss und Querhaus. In ihrem Inneren befindet sich ein Rundbogen, der zum Larrea-Kapellenraum führte; am selben Bogen ist das Wappen der Familie Larrea angebracht. Der Kapellenraum und das Familienwappen verbinden die Kirche mit der Geschichte des Palacio de Larrea.

Die Ermita de San Pedro de Quilchano erscheint zugleich als romanischer Tempel mit geradem Chorabschluss. Ihr Hauptaltar stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde von dem Bildhauer Tomás Ramírez de Ocáriz und dem Vergolder Manuel Rico gefertigt. Protogotische und romanische Merkmale sowie die späteren Arbeiten am Altar stehen damit in unterschiedlichen historischen Zusammenhängen.

Landschaft und Wege

Der Parador de Argómaniz ist über die A-1 Madrid–Irún bei Kilometer 364 und eine Abzweigung erreichbar. Vom Parador de Argómaniz aus überblickt man die gesamte Llanada Alavesa. Die Landschaft spannt sich damit zwischen dem einzelnen historischen Bauwerk und dem weiten Blick über die Ebene auf.

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Der Bosque-Isla de Argomaniz besteht aus mehreren Waldflächen, die durch bewirtschaftete Felder voneinander getrennt sind. Von Argómaniz aus kann man zu Fuß in den Bosque-Isla de Argomaniz gelangen. Waldstücke und offene Landwirtschaft bilden ein Landschaftsbild mit klar erkennbaren Wechseln zwischen bewachsenen und bewirtschafteten Flächen.

Die Route von Argómaniz nach Etxabarri-Urtupiña verläuft über eine asphaltierte Strecke mit kaum Verkehr. Sie ist als Hin- und Rückroute angelegt und führt über etwas mehr als 8 Kilometer. Für eine solche Wegplanung können der aktuelle Zustand der Route und die örtlichen Bedingungen vor dem Aufbruch geprüft werden.

Festtag und regionale Küche

In Argómaniz werden am 30. November Feste zu Ehren des heiligen Andreas gefeiert. Der Termin ist mit dem Patrozinium der Pfarrkirche San Andrés verbunden und gibt dem Jahreslauf des Ortes einen festen religiösen Festtag. Wer diesen Termin einplant, sollte die aktuellen Veranstaltungszeiten vor der Reise prüfen.

Im Parador de Argómaniz werden Spezialitäten mit Produkten aus der näheren Umgebung angeboten, darunter Idiazabal-Käse, Gernika-Paprika und Alava-Kartoffeln.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Elburgo/Burgelu.

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