Sardedo – Ferienwohnung, Peña Pagadín und Cova Rosa
Unterkünfte in Sardedo
Am Fuß der Peña Pagadín liegt Sardéu. Die Peña Pagadín ist ein 419 Meter hohes Kalksteinmassiv zwischen Calabrez, Pandu, Sardéu und Linares. Damit treffen an diesem Ort ein klar umrissenes Landschaftsmerkmal und mehrere benannte Ortsbezüge aufeinander. Die Lage von Sardéu am Fuß des Massivs verbindet den Siedlungsort unmittelbar mit der beschriebenen Felslandschaft. Die Bezeichnung als Kalksteinmassiv beschreibt dabei den Gesteinstyp, während die Höhenangabe seine vertikale Dimension und die Ortsnamen seine räumliche Einordnung festhalten.
Natur
In Sardéu liegt Cova Rosa am Fuß des Felsgrats der Peña Pagadín, auf dem Grund einer abflusslosen Senke. Cova Rosa liegt 5,5 Kilometer Luftlinie von der heutigen Küstenlinie entfernt. Sie ist als Teilnaturschutzgebiet ausgewiesen, weil sie eine bedeutende Kolonie gefährdeter Insekten beherbergt. Der öffentliche Zugang zur Cova Rosa sowie ihre speleologische und touristisch-kulturelle Nutzung sind verboten. So stehen bei diesem Naturthema die besondere Lage, der Schutzstatus und die Zugangsbeschränkung nebeneinander. Für die Beschreibung der Höhle sind damit ihre Lage in Sardéu, die geologische Umgebung, die Entfernung zur Küste und der ausgewiesene Schutzstatus jeweils eigene Angaben.
Kultur und Geschichte
In der Cova Rosa in Sardéu wurden Knochenwerkzeuge gefunden, die etwa 17.000 Jahre alt sind. Die Casa del Barréu in Sardéu stammt aus dem 16. Jahrhundert. Während des Unabhängigkeitskriegs versammelte sich in der Casa del Barréu die aus Ribadesella geflohene Gemeindeverwaltung. Beide Orte verknüpfen damit unterschiedliche historische Ebenen: Die Höhle bewahrt einen archäologischen Fund, während das Gebäude mit der Ortsgeschichte des Unabhängigkeitskriegs verbunden ist. Die beiden historischen Bezüge unterscheiden sich auch zeitlich deutlich: Der archäologische Fund wird über ein ungefähres Alter eingeordnet, das Gebäude über ein Jahrhundert und ein späteres Kriegsgeschehen.
Im Juni findet in Sardéu das Fest San Juan statt, das als jährliches Fest zu Ehren des Schutzpatrons gilt. Der Festtermin ergänzt die archäologischen und baugeschichtlichen Spuren um einen wiederkehrenden Bestandteil des örtlichen Jahreslaufs. Damit steht im selben Ort neben den dauerhaft verorteten historischen Zeugnissen ein jährlich wiederkehrender Termin im Juni.
Wanderungen
Eine beschriebene Rundwanderung zur Peña Pagadín beginnt in Sardéu. Die Route führt von Sardéu über die Peña Pagadín und Blenosa zurück nach Sardéu. Die beschriebene Route zur Peña Pagadín ist ungefähr 3,75 Kilometer lang. Sie weist steile Abschnitte auf; seitlich besteht die Möglichkeit eines senkrechten Absturzes. Streckenführung, ungefähre Länge und Geländecharakter liefern dabei drei voneinander unterscheidbare Angaben zur Route: Der Verlauf nennt die Stationen, die Distanz beschreibt ihren Umfang und die steilen Passagen mit der Absturzgefahr kennzeichnen die örtlichen Bedingungen. Für die Routenbeschreibung sind Verlauf und Geländecharakter daher getrennte Informationen: Blenosa bezeichnet einen weiteren Punkt im genannten Verlauf, während die steilen Abschnitte und die mögliche senkrechte Absturzkante die Form des Weges kennzeichnen.
Ferienwohnungen in Sardéu lassen sich anhand von Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen unterscheiden. Diese Angaben stehen neben den landschaftlichen, historischen und festbezogenen Themen des Ortes und bilden eine eigene praktische Ebene der Reiseplanung.
Weitere Ortsseiten: Camango, Alea, Ardines und Sardalla.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ribadesella.