Romillo: Wanderwege, Kapelle und asturische Kulturlandschaft
Unterkünfte in Romillo
Romillo lässt sich über mehrere konkrete Wege und einen sakralen Ort erschließen. Der Wanderweg Camín de la Reina führt durch Romiyu. Teilweise verläuft er durch das Natura-2000-Gebiet ZEC Río Sella. Seinen Namen erhielt der Camín de la Reina nach dem Weg, den Isabel II. bei ihrem Besuch in Cuadonga/Covadonga im Sommer 1858 nahm. Wiesen, Gehölze und kleine Dörfer gehören zu seinem Verlauf und spiegeln die traditionelle asturische Kulturlandschaft wider. El Puntual de Romillo ist ein Pilgerhostel der Kategorie 1 mit 14 Plätzen.
File:Capilla de San Lorenzo , S. XVIII- Romillo, Parres - Asturias. - panoramio.jpg
Foto: McBodes via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Für eine Ferienwohnung in Romillo vergleichen Sie auf den jeweiligen Angebotsseiten Reisezeitraum, Unterkunftskategorie und Stornierungsbedingungen. Diese Felder lassen sich unabhängig von den beschriebenen Wegen und Kulturorten an den eigenen zeitlichen und organisatorischen Vorgaben ausrichten. Dabei bleiben die konkreten Angaben des jeweiligen Angebots maßgeblich.
Wandern und Landschaft
Auf der Wanderetappe Miyares–Covadonga führt der Weg kurz vor Romiyu an der Kapelle San Lorenzo vorbei; von dort bietet sich ein hervorragender Blick auf die Sierra del Sueve. Die Etappe durchquert Romiyu und führt anschließend zur Straße nach Vallobil und Lago. Vor Romiyu verläuft die Etappe Miyares–Covadonga durch Auwald nahe dem Fluss Piloña. Nach Romiyu führt die Etappe durch Wald und eröffnet Ausblicke auf die Picos de Europa und die Sierra del Sueve.
Auch der Camín de los Santuarios führt durch Romillo. Die Etappe des Camín de los Santuarios von Villamayor nach Cangas de Onís hat eine Länge von etwa 14,4 Kilometern und dauert etwa 3 Stunden 45 Minuten; Romillo und die Ermita de San Lorenzo liegen auf dieser Etappe. Für die persönliche Vorbereitung können Sie Wegführung, Landschaftsräume, Streckenlänge und Dauer getrennt betrachten.
Für die eigene Einordnung lassen sich die beschriebenen Zugänge klar unterscheiden: Der Camín de la Reina verbindet Weggeschichte, Schutzgebiet und Kulturlandschaft; die Etappe Miyares–Covadonga nennt Landschaftsräume, Orte und Ausblicke; der Camín de los Santuarios ergänzt diese Perspektive um eine ungefähre Länge und Dauer.
Kultur und Tradition
Die Kapelle San Lorenzo in Romillo ist ein Beispiel volkstümlicher Barockarchitektur aus dem 18. Jahrhundert. Sie hat einen rechteckigen Grundriss, ein Satteldach und einen Glockengiebel mit einer Öffnung. Im Inneren befindet sich ein schlichter hölzerner Altaraufsatz mit Darstellungen von San Lorenzo, Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel und dem heiligen Josef. Außenform, Innenraum und die Figuren am Altar eröffnen dabei drei verschiedene Blickwinkel auf dasselbe Bauwerk.
Die Einwohner und Gläubigen ehren San Lorenzo, den Schutzpatron des Ortes, am Wochenende, das dem 10. August am nächsten liegt. Das liturgische Fest des Kapellenpatrons San Lorenzo ist am 10. August. Mehrere Hórreos in Romillo zeigen schwarz gemalte Szenen der „Francesada“.
Weitere Orte: Llames De Parres, Dego, San Juan De Parres, Lago, Collía, Sobrepiedra, Cofiño, Tresmonte
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