Oviedo: Kunst, Geschichte und Wege
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Das Museo de Bellas Artes de Asturias setzt einen weiten zeitlichen Akzent: Es beherbergt 15.000 Werke aus dem 14. bis zum 21. Jahrhundert. Untergebracht ist es in Gebäuden aus dem 16. bis zum 21. Jahrhundert neben der Kathedrale im historischen Zentrum von Oviedo. Der Besuch des Conjunto Catedralicio umfasst den Innenraum der Kathedrale, die Cámara Santa, das Museo de la Iglesia und den Kreuzgang; vollständig dauert er ungefähr eine Stunde.
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Foto: Héctor Martínez oria_hector via Wikimedia Commons, CC0
Kultur und Geschichte
Im ehemaligen Benediktinerkloster San Vicente aus dem 16. Jahrhundert befindet sich das Museo Arqueológico de Asturias. Dort werden kulturelle Entwicklungsstufen von der Vorgeschichte bis zum Beginn der Frühen Neuzeit präsentiert. Das Museum umfasst zudem einen Raum zur Vermittlung asturischer Welterbezeugnisse, darunter prähistorische Höhlen mit Felskunst und die Monumente des Königreichs Asturien.
Wer die Kulturthemen ordnen möchte, kann zwischen Sammlung, sakralem Ensemble, Archäologie und einzelnen Bauwerken unterscheiden. La Foncalada ist das einzige Beispiel eines zivilen vorromanischen Baus in einem städtischen Umfeld. Santa María del Naranco gilt als bedeutendster Bau der europäischen vorromanischen Kunst, während San Miguel de Lillo als herausragendes Beispiel für die skulpturale Dekoration der vorromanischen beziehungsweise asturischen Kunst gilt. Oviedo ist außerdem ein wichtiger Bezugspunkt am Camino de Santiago Primitivo.
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Der Día de América en Asturias findet seit seiner ersten Austragung im Jahr 1950 jedes Jahr am 19. September statt. Es handelt sich um einen Folklore- und Festwagenumzug, bei dem sowohl die asturische Kultur als auch die Kulturen lateinamerikanischer Länder im Mittelpunkt stehen, in die Asturier traditionell ausgewandert sind.
Wege und Landschaft
Die Altstadt von Oviedo ist weitgehend für den Fußverkehr gestaltet und erleichtert Spaziergänge zwischen den historischen Sehenswürdigkeiten. Die Vía Verde de Fuso ist eine leichte, zugängliche und vollständig asphaltierte Route, die sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf Inlineskates nutzen lässt. Sie beginnt im Parque de Invierno und endet am Balneario Real de Las Caldas.
Entlang einer ehemaligen Bahnstrecke führt die Vía Verde de Fuso durch Tunnel, an Bäumen, alten Bahnhöfen und Mühlen vorbei sowie durch eine Flusslandschaft. Untergrund und Fortbewegungsart bilden ebenso wie die genannten Zeitangaben eigenständige Vergleichspunkte für Ihre persönliche Planung. Der Monte Naranco ragt über 600 Meter auf und lässt sich zu Fuß in etwas mehr als einer Stunde erklimmen.
Weitere Orte
Santo Medero, Nava, Santianes, La Manjoya, Villapérez, Siones, Cortina, Faro
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