Cudillero zwischen Klippen, Hafen und Küstenwegen
Unterkünfte in Cudillero
Cudillero ist ein kleiner, malerischer Fischereihafen an einem Berghang in einer abrupten, von Klippen gebildeten Hufeisenform. Die Häuser scheinen mit ihren bunten Dachvorsprüngen und Fenstern über dem Hafen zu hängen.
Kultur
Die Villa Cudillero ist als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Conjunto Histórico unter dem Concejo de Cudillero eingestuft. Die Pfarrkirche San Pedro ist ein spätgotischer Bau aus dem 16. Jahrhundert mit interessanten barocken Schnitzwerken im Inneren. Finanziert wurde sie vom Gremio de Mareantes, der Fischergilde.
Die gotische Kapelle El Humilladero aus dem 13. Jahrhundert gilt als ältestes Gebäude der Stadt; dort wurden Gefangene vor ihrer Hinrichtung zur Schau gestellt. Das Anfiteatro gilt als Wohngebiet der Pixuetos, also der Fischer von Cudillero. L’Amuravela hat sich zu einer in Versen verfassten Chronik der Ereignisse in der Stadt und im Leben ihrer Bewohner entwickelt.
Natur und Küste
Vom Aussichtspunkt La Garita lassen sich der Leuchtturm, der Hafen und die Stadt Cudillero überblicken. Die Playa del Silencio oder Gavieiro in Castañeras in der Umgebung von Cudillero ist eine von Klippen und unterschiedlich großen Inselchen geschützte Bucht; erreichbar ist sie über einen etwa 500 Meter langen Fußweg mit zahlreichen Treppen.
Der Faro de Cabo Vidio steht in der Umgebung von Cudillero an fast 100 Meter hohen Klippen. Die Fischtavernen an einem schmalen, gepflasterten Platz am Meer gelten als Cudilleros wichtigste touristische Attraktion.
Wege und Entdeckungen
Die ungefähr 24 Kilometer lange Hauptroute Ruta de las Brañas Vaqueiras ist ein Rundweg in der Umgebung von Cudillero. Der Weg zur Cascada del Gorgollón führt am Fluss Sangreña zu einem Wasserfall und einem kleinen natürlichen Becken.
Die Route Lamuño-Oleiros-Concha de Artedo beginnt und endet in Lamuño in der Umgebung von Cudillero. Die Ruta Entrecabos verläuft in der Umgebung von Cudillero zwischen dem Faro de Cabo Vidio und der Playa del Silencio.
Die Ruta de Faros bietet Panoramablicke auf den Hafen von Cudillero und die asturische Küste; außerdem gibt es in Cudillero eine Route der Aussichtspunkte. Die verschiedenen Ausgangspunkte und Landschaftsbezüge erlauben Ihnen, die Routen nach dem gewünschten Schwerpunkt zu vergleichen.
Die nahe bei Cudillero gelegene La Iglesiona am Cabo Vidio ist eine durch Wellenerosion entstandene Höhle, die bei Ebbe besucht werden kann. Für den Abstieg zur La Iglesiona in der Umgebung von Cudillero wird empfohlen, nicht allein, sondern mit einer Führung hinabzugehen.
Geografische Einordnung
Cudillero ist über die Autobahn A-8 sowie die Straßen AS-I, AS-II und N-632 erreichbar. Auch die gewünschte Gewichtung von Küste, Natur, Wegen und Kultur lässt sich dabei als eigener Planungsrahmen festhalten.
Weitere Ziele
Ovinana, Soto De Luiña, Lamuño
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cudillero.