Das gesamte Gemeindegebiet von Caso liegt im Parque Natural de Redes, der zugleich als Biosphärenreservat anerkannt ist. Im Park gibt es eiszeitliche Moränen und Kare, Karsthöhlen, Weideflächen und Berglandschaften. Dort kommen Braunbären, das Kantabrische Auerhuhn, Wölfe, Gämsen und Hirsche vor.
Wer für den Aufenthalt in Caso eine Ferienwohnung mieten möchte, kann diesen Unterkunftswunsch in die eigene Reiseplanung aufnehmen.
Natur
Der Nalón entspringt an der Quelle Fuente La Nalona in Tarna innerhalb von Caso. Nahe El Campu liegt die Cueva Deboyu; dort gibt es einen Erholungsbereich am Nalón, der an dieser Stelle in eine eindrucksvolle Höhle eintritt.
Die Route zum Tabayón del Mongallu führt zu einem 60 Meter hohen Wasserfall, der zum Naturdenkmal erklärt wurde. Die Rundroute PR-AS 60 zum Tabayón del Mongallu beginnt im Dorf Tarna.
Wasser
Die Colegiata de Santa María la Real de Tanes steht am Ufer des Tanes-Stausees und bildet mit ihrem Hauptschiff und mehreren Anbauten ein für asturische Kirchen ungewöhnliches Ensemble mit besonderen Proportionen. Am Tanes-Stausee werden geführte Kajakausflüge angeboten, bei denen sich die Landschaft aus einer anderen Perspektive erleben lässt.
Die Ufer des Tanes-Stausees eignen sich zum Spazierengehen und zur Vogelbeobachtung; dort können unter anderem Entenvögel, Watvögel und Reiher vorkommen. Die Radsportstrecke von Rioseco nach Cangas de Onís führt von Rusecu/Rioseco am Tanes-Stausee entlang und weiter über die AS-254 nach Tañes im Tal des Flusses Orlé.
Wandern und Radfahren
Der Abschnitt des Desfiladero de los Arrudos beginnt in Caliao in Caso und führt über etwa 6 Kilometer bis La Fontona. Der Aufstieg zum Tiatordos führt durch Wälder, Bergweiden und über Grate bis zum 1.951 Meter hohen Gipfel; der Rückweg verläuft durch die Foz del Palombar.
Die Route nach Brañagallones erreicht auf 1.215 Metern Höhe eine eiszeitlich entstandene Alm, die von Buchenwäldern und Heidelbeersträuchern umgeben ist. Die Rundroute Valle del Río Medio ab Orllé in Caso ist etwas mehr als 7 Kilometer lang, weist rund 600 Höhenmeter auf und dauert etwa drei Stunden.
Kultur und Geschichte
Das Museo de la Madera in Veneros befindet sich in einem asturischen Barockpalast aus dem 17. Jahrhundert und zeigt Holzschuhe, Werkzeuge sowie weitere Gegenstände aus Holz. Der Besuch des Museo de la Madera wird durch einen Rundgang durch Veneros ergänzt, bei dem traditionelle Gebäude aus Holz und verschiedene hölzerne Gebrauchsgegenstände zu sehen sind.
Das Museo de la Apicultura de Caso vermittelt die Welt und Entwicklung der Imkerei und ermöglicht Besucherinnen und Besuchern, das Funktionieren eines lebenden Bienenstocks zu beobachten. Die beiden historischen Tercias von Caso umfassen zusammen sechs Dörfer und bewahren Bräuche und Erinnerungen an das frühere ländliche Leben.
Lokaler Charakter
Das Anbaugebiet des Queso Casín konzentriert sich auf die Gemeinden Caso, Sobrescobio und Piloña; der Käse wird traditionell nach der besonderen Methode des „Rabila“, also durch eine spezielle Art des Knetens, hergestellt.
Weitere Ortsseiten: Campo De Caso, Bueres, Caleao, Tanes.