Guimarán am Monte Areo
Unterkünfte in Guimarán
Mehr als dreißig Dolmen verteilen sich auf der als Los Llanos bezeichneten Ebene des Monte Areo. Guimarán verbindet diese archäologische Spur mit Landschaft, Sakralbauten und literarischer Erinnerung.
Archäologie und Landschaft
Die archäologische Route Monte Areo umfasst die beiden ausgewiesenen Grabhügelfelder Cierru Los Llanos und Huelgües de San Pablo. Zu ihr gehört außerdem das Feuchtgebiet Los Bayos de Selmo. Zu den drei natürlichen Aussichtspunkten des Monte Areo zählen Peña Tocente o del Silencio, Peña´l Carro und Les Paseres del Visu. Peña Tocente o del Silencio liegt oberhalb von Villar de Guimarán.
Das Naherholungsgebiet Monte Areo befindet sich auf dem Monte Areo, der auch Monte San Pablo heißt, in Guimarán, Carreño.
Kultur und Geschichte
Die Kirche San Esteban de Guimarán hat einen rechteckigen Grundriss und einen quadratischen Chor; sie ist im volkstümlichen asturischen Stil gestaltet. San Esteban de Guimarán gilt als eine der Schenkungen von König Alfons III. und Königin Jimena an die Kirche von Oviedo.
Die Quinta Clarín steht mit Leopoldo Alas „Clarín“ in Verbindung, der in Guimarán längere Sommeraufenthalte verbrachte. 1911 wurde sie von seinem Sohn Adolfo auf den Fundamenten des alten Herrenhauses beziehungsweise Palasts der Herren von Alas wiederaufgebaut. Der Palacio de los González Villar stammt aus dem 17. Jahrhundert und besitzt eine Kapelle aus derselben Zeit.
Der quadratische Gebäudeteil mit dem Hauptaltar des Santuario de Nuestra Señora de los Remedios soll aus der ehemaligen, inzwischen zerstörten Kapelle San Pablo stammen, die am Monte Areo im gleichnamigen Ortsteil lag.
Wege und Spaziergänge
Der Jakobsweg führt von Poago in Gijón über die antike Römerstraße am Fuß des Monte Areo und die Loma de San Pablo hinab ins Tal von Carreño, durch Cespedera und El Fondo. Der Camín de les Muyeres de la Paxa führte am Fuß des Monte Areo an der Kapelle beziehungsweise Ermita Nuestra Señora de los Remedios in El Fondo, Guimarán, vorbei.
Die Route Los Pilares de Carreño beginnt am Centro de Interpretación Rural (CIR) Guimarán-Valle und führt über eine etwa 15 Kilometer lange, leichte Rundstrecke zu mehr als 24 touristischen Sehenswürdigkeiten im Gemeindegebiet Carreño. Die Routen von Los Pilares de Carreño verbinden Natur- und Kulturerbe mit Freizeitaktivitäten im Freien und können als Familien-, Kultur-, Literatur- oder gastronomische Spaziergänge gestaltet werden. Eine weitere Route, „Viaje Redondo“, führt durch Logrezana und Guimarán.
Unterschiedliche Längen, Verläufe und thematische Formate lassen sich dabei direkt miteinander vergleichen.
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Weitere Orte:Dormon, Calle De La Vega, Candás, Perlora
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