Camuño entdecken: Ruta de Indianos und historische Baukultur
Unterkünfte in Camuño
Camuño verbindet eine historische Route mit markanten Bauwerken und mehreren klar unterscheidbaren Stationen. Die Ruta de Indianos verläuft über Salas, Villamar, Camuño, Priero, Mallecina, La Arquera, Malleza, La Granja, La Barraca und Gallinero.
Route und Baukultur
Von Salas führt die Ruta de Indianos auf einer Regionalstraße in Richtung Pravia über Villamar nach Camuño. Entlang dieser Strecke werden Dörfer mit Gebäuden besucht, die von Auswanderern nach ihrer Rückkehr aus Amerika errichtet wurden. Der Routenverlauf verbindet damit mehrere Ortsnamen und die jeweils vorhandene Architektur zu einer historischen Folge.
Wer historische Architektur nicht nur nach einem Baustil betrachten möchte, findet hier mehrere Ansatzpunkte: Die Route verbindet Ortswechsel mit Bauwerken, während die einzelnen Stationen über Entstehungszeit, architektonische Einordnung und ihre unterschiedlichen Bestandteile lesbar werden.
Am Ortseingang von Camuño befindet sich entlang der Ruta de Indianos ein von einem Gitterzaun umgebenes Indiano-Haus. Die Station lässt sich dadurch zugleich in den Verlauf der Route und in die örtliche Baukultur einordnen.
Casa El Americano
Casa El Americano ist ein eklektisches Haus vom Ende des 19. Jahrhunderts am Ortseingang von Camuño im Ortsteil Fenigonte. Das Grundstück ist von einer Mauer aus Mauerwerk und einem eisernen Zaun umgeben.
Das Haus folgt dem Modell der Indiano-Architektur, das mit bürgerlichen Wohnhäusern in Asturien verbunden ist. Für die Betrachtung stehen somit der eklektische Charakter, die Entstehungszeit, die Einfassung des Grundstücks und das architektonische Modell als unterschiedliche Merkmale nebeneinander.
El Caleyo
Die Casona de El Caleyo liegt einen Kilometer von der Kirche von Camuño entfernt. Die Casona con Capilla de S. Lorenzo in El Caleyo stammt aus dem 17. bis 19. Jahrhundert und ist dem volkstümlichen Barock zugeordnet.
Zum Komplex der Casona con Capilla de S. Lorenzo gehören ein Taubenturm und eine dem heiligen Laurentius geweihte Kapelle. Zeitspanne, Baustil und die einzelnen Bestandteile des Komplexes bieten damit verschiedene Anhaltspunkte für die historische Einordnung dieses Ortes.
Kirche von Camuño
Die Iglesia de San Bartolomé de Camuño hat einen romanischen Ursprung und wurde später im 18. Jahrhundert durch Umbauten und Anbauten verändert. Ihre Baugeschichte verbindet damit einen romanischen Ursprung mit einer späteren Veränderung im 18. Jahrhundert.
Die Kirche liegt in Fenigonte, einem Ort der zur Pfarrei Camuño gehörenden Gemeinde, am Rand der Straße AS-225.
Eine Ferienwohnung in Camuño lässt sich auf den jeweiligen Angebotsseiten anhand von Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen einordnen. Diese drei Angaben stehen dort getrennt von den beschriebenen historischen Stationen und ihrer Einordnung.
Weitere Orte
Für die weitere Ortsauswahl stehen Boal, La Arquera, Bodé, Serantes, Ricabo, Muñón Cimero, Candamo und Meluerda zur Verfügung.
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